Technik zum Anfassen: Messe für junge und alte Entdecker

„Technik zum Anfassen“: Anja Neubauer (Hero, 2. von links), Gerd Semmler (Verein MINT im Werra-Meißner-Kreis), Jens Ehrhardt (Tourist-Information Witzenhausen) und Witzenhausens Bürgermeisterin Angela Fischer werben für die Messe, die Lust auf Naturwissenschaften machen soll. Deula-Chef Henry Thiele (ganz links) probiert schon einmal ein Mikroskop aus. Foto: Steensen

Witzenhausen. In Witzenhausen wird am kommenden Wochenende gebastelt, gelötet und geschraubt. Denn unter dem Motto „Technik zum Anfassen" laden 29 Aussteller Interessierte für Sonntag, 12. Oktober, in die Hero-Ausstellungshalle (Am Sande 20) ein.

„Wir wollen zeigen, dass Naturwissenschaften Spaß machen", betont Angela Fischer, die Bürgermeisterin von Witzenhausen und gelernte Agrarwissenschaftlerin.

„Wir“ sind der Verein „Mint im Werra-Meißner-Kreis“, die Deula, das Kompetenzzentrum Hessenrohstoffe (Hero) und die Stadt Witzenhausen. Die Veranstalter wollen jungen und älteren Besuchern die Möglichkeit geben, anwedungsorientierte Bereiche der so genannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) selbst auszuprobieren und so die Scheu davor zu verlieren. Ob Schüler, Kindergartenkinder, Eltern oder Großeltern: Für jeden gibt es viel zu Entdecken, verspricht MINT-Vereinsvorsitzender Gerd Semmler. „Die Messe richtet sich an alle Technikbegeisterten von 0 bis 99.“ Alle Informationen sollen kindgerecht aufbereitet werden.

Gleichzeitig können Unternehmen aus der Region, die auf der Suche nach Nachwuchskräften im Bereich MINT sind, Schülern und ihren Eltern sich und ihr Ausbildungskonzept präsentieren. „Die Schüler sollen sehen, dass es in unserer Region viele tolle Ausbildungsmöglichkeiten gibt“, erläutert Deula-Geschäftsführer Henry Thiele.

Das Konzept der Messe komme im Landkreis gut an, berichtet Semmler. „So viele Aussteller hatten wir noch nie!“ Neu dabei sind unter anderem die Uni Kassel, an deren Stand man selbst Elektroroller bauen kann, und der Labortechnik-Produzent Sartorius aus Göttingen, der ein Experiment zum Thema „Wieg ein nichts“ plant. Am Stand von Hero können die Besucher unter anderem aus Maisstärke und Lebensmittelfarbe hüpfende Flummis herstellen, kündigt Anja Neubauer an. Das Team der Johannisbergschule Witzenhausen zeigt, wie man selbst Shampoo herstellen und Wasserproben aus der Werra untersuchen kann.

Finanziert wird die Messe mit Hilfe von Sponsoren und aus den Mitgliedsbeiträgen des MINT-Vereins. Eine Standgebühr wird nicht fällig. Der Eintritt ist kostenfrei. (fst)

Programm

So sieht das Programm der Messe „Technik zum Anfassen“ aus:

• 11 Uhr: Kurze Eröffnung der Messe, bei der auch Schirmherr Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep (Präsident der Uni Kassel) sprechen wird

• 11.05 bis 17 Uhr: Ausstellung und Experimente

• 11.30-12.30 Uhr: „Wieso stecken Chips im Computer“ - Mitmach-Vortrag mit dem Informatiker Uwe Geisler, der spielerisch mathematische und technische Tricks hinter der digitalen Technik enthüllen will

• 14 bis 15 Uhr: „Digital ist heut normal“: Uwe Geisler wird mit dem Publikum ein Computerspiel programieren

Der Eintritt ist frei, ein Ausstellerverzeichnis und ein ausführliches Programm: http://zu.hna.de/mintwmk

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