Ursel Friedl sammelt zusammen mit Kindern in Kleinvach Spenden für die Aktion Advent

Aktion in Bad Sooden-Allendorf: Von Tür zu Tür für Bedürftige

Flankiert von Renate Reitemeyer und Fabian Gründl sammelt Ursel Friedl in Kleinvach Spenden. Da sind die zweijährige Leila und der siebenjährige Leon gern dabei.
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Einsatz für einen guten Zweck: Flankiert von Renate Reitemeyer und Fabian Gründl sammelt Ursel Friedl in Kleinvach Spenden. Da sind die zweijährige Leila und der siebenjährige Leon gern dabei.

Diese Frau hat ein gutes Herz: Im Bad Sooden-Allendorfer Stadtteil Kleinvach, wo sie zu Hause ist, sammelt Ursel Friedl Spenden ein für die Aktion Advent, um in der Region bedürftigen Menschen unter die Arme zu greifen.

Kleinvach – Seit vielen Jahren unterstützt die Hauswirtschafterin das Projekt. Diesmal hat sie sich etwas ganz Besonderes vorgenommen, geht sie doch in dem 200-Seelen-Dorf von Tür zu Tür, damit die Einwohner ihre Herzen und ihren Geldbeutel öffnen.

Hilfe bekommt sie dabei von Renate Reitemeyer, die an der Musikschule Werra-Meißner Unterricht im Blockflötenspiel erteilt, und dem Tischler Fabian Gründl, der aus Bad Soden-Salmünster stammt und gegenwärtig bei seinen Großeltern in Kleinvach lebt.

Bei nasskaltem Wetter startete das Trio am Samstagabend zu seiner ersten Etappe, der zwei weitere – an den Vorabenden vom 3. und 4. Advent – folgen sollen.

Vorausgegangen war am weihnachtlich geschmückten Dorfbrunnen ein Treffen von Jung und Alt, um für eine Weile innezuhalten und sich auf die Wiederkehr des Geburtstages Jesu einstimmen zu lassen.

Im Wechsel musizierte Renate Reitemeyer auf der Blockflöte, während Ursel Friedl Gedichte und weihnachtliche Geschichten erzählte. Dabei fasste sie in einen Reim, was während der andauernden Corona-Pandemie wohl den meisten Menschen durch den Kopf geht: „Auf allen Wunschzetteln steht: Wir wollen wieder Normalität“. Derweil verteilte Fabian Gründl ein flackerndes Kerzenlicht an die Umstehenden. Die Kinder wurden für ihr aufmerksames Zuhören mit süßen Gaben belohnt.

Seit eh und je ist Ursel Friedl für ihr soziales Engagement bekannt und geschätzt. Aktuell übt sie mit fünf- bis elfjährigen Jungen und Mädchen aus dem Dorf ein Krippenspiel ein, das an Heiligabend auf dem Anger aufgeführt werden soll. Nebenbei ist sie auch noch als Badeaufsicht im Einsatz und erteilt Kindern und Erwachsenen Schwimmunterricht.  (zcc)

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