Widerspruch ist erfolgreich

Wieder Einbahnregelung auf Kirchstraße in Unterrieden

Alter Zustand: Die Kirchstraße in Unterrieden ist jetzt wieder eine Einbahnstraße.
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Alter Zustand: Die Kirchstraße in Unterrieden ist jetzt wieder eine Einbahnstraße.

Für die Kirchstraße im Witzenhäuser Stadtteil Unterrieden gilt jetzt wieder die Einbahnregelung.

Unterrieden – Anders als vom Ordnungsamt der Stadt Witzenhausen verfügt, das erst im September grünes Licht für den Begegnungsverkehr gegeben hatte, gilt für die Kirchstraße im Stadtteil Unterrieden jetzt wieder die Einbahnregelung. Entsprechend ausgeschildert ist auch schon die Strecke ab der Ludwigsteinstraße entlang des Friedhofs bis zur Straße Über den Höfen.

Mit der Rückbesinnung auf den alten Zustand entsprach die Stadt dem Wunsch vieler Einwohner, den der Ortsbeirat mit einem schriftlichen Widerspruch gegen die Neufestsetzung aufgegriffen hatte, stellte Ortsvorsteherin Sylvia Müller nach der jüngsten Sitzung des Gremiums mit Genugtuung fest. Die Zulassung des Kraftfahrzeugverkehrs in beide Richtungen war auf massive Kritik gestoßen, weil vor allem Schulkinder auf ihrem täglichen Weg zur Bushaltestelle in der Ludwigsteinstraße die enge und bürgersteiglose Kirchstraße benutzen und deswegen mehr als zuvor gefährdet seien. Ausgenommen von der Einbahnregelung bleiben die Fahrradfahrer.

Erst Ende August hatten sich Polizei, Ordnungs- und Tiefbauamt bei einem Ortstermin auch mit dem ruhenden Verkehr in der Ludwigsteinstraße befasst. Der ist insofern problematisch, als die Straße für drei Fahrzeuge nebeneinander nicht breit genug ist und bei parkenden Autos am Straßenrand ein zügiger Begegnungsverkehr nicht möglich ist.

Fast alle Anwohner, kritisierte die Ortsvorsteherin, könnten ihre Fahrzeuge auf dem eigenen Hof oder in der Garage abstellen anstatt auf der Straße. Um die Situation zu entschärfen, seien jetzt fünf Meter breite Flächen markiert worden, wo allein noch das Parken in der Ludwigsteinstraße erlaubt sein soll. Diese Vorschläge seien allerdings „nicht in Stein gemeißelt“, sagte Müller und fügte hinzu: „Bei 500 Bürgern gibt es 600 Meinungen.“

Erfreut zeigte sie sich über die große Beteiligung am Freiwilligentag. 40 Frauen, Männer und Kinder hätten mit angepackt. Unter anderem hätten das Buswartehäuschen und die Eingangstür zur Kirche einen neuen Anstrich erhalten. Der Brunnen sei von Unrat befreit, Hecken und Sträucher geschnitten und das Mobiliar auf dem Lindenplatz einer Schönheitskur unterzogen worden. Nach getaner Arbeit habe es für die Teilnehmer einen Imbiss gegeben. (Chris Cortis)

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