Ortsbeirat will Urteil abwarten

Wie geht es mit dem Grünen See weiter?

Rückbau oder Aufwertung: Aus haftungsrechtlicher See muss das Naturschwimmbad des Grünen Sees in Hundelshausen neu bewertet und entweder zurückgebaut oder aufgewertet werden. Foto:
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Es gab keine Getränke und die Toiletten durften nur im Notfall benutzt werden. Der Ortsbeirat Hundelshausen tagte trotz Corona – mit Maske und Sicherheitsabstand.

Beim Thema Grüner See – Rückbau als „Badestelle“ oder aufwändige Einzäunung mit festen Öffnungszeiten und Bademeisterbetrieb – wurden einige Ideen eingebracht. Letztendlich wolle man aber zunächst das Urteil aus dem Badeunfall bei Seigertshausen abwarten, sagte Ortsvorsteherin Karin Meissner-Erdt.

Die Rückstufung als „Badestelle“ würde einen massiven Attraktivitätsverlust für den Grünen See und auch für die Stadt Witzenhausen bedeuten, da dann Kiosk, Toilette, Badeschnecke, Steg und Schwimm-Ponton abgebaut werden müssten. Auch müsse geprüft werden, ob nicht Rückforderungen von Zuschussgebern beim Abbau der Attraktionen fällig würden. Zudem befürchtet der Ortsbeirat, dass der See bei einem Rückbau verwildern und vermehrt Müll im See landen würde. Erst kürzlich berichtete eine Bürgerin, dass das Gelände um den Grünen See trotz Corona-Badeverbot vermüllt ist und Unmengen von Zigarettenkippen vor den Bänken lagen. „Das Gelände wurde mittlerweile aufgeräumt und sieht wieder ordentlich aus“, berichtete Ortsbeiratsmitglied Norbert Faber. Er hatte den Hinweis der Bürgerin sofort an die Stadt weitergeleitet.

Beim Thema Wildschadenschätzer hat sich Ortsbeiratsmitglied Andreas Beck bereit erklärt, diese Aufgabe bis zur nächsten Kommunalwahl im März 2021 weiter zu übernehmen. Für die Kommunalwahl 2021 soll es eine parteiunabhängige Liste geben.

Interessierte Bürger, die gerne im Ortsbeirat mitwirken und sich aufstellen lassen möchten, melden sich bei Ortsvorsteherin Karin Meissner-Erdt oder Norbert Faber.  

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