Stadtumbau

Witzenhäuser formulieren Ideen für Werra-Ufer

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Der Pavillon am Werra-Ufer war während der Bürgerbeteiligungsveranstaltung gut besucht.

Wie kann der Bereich des Werra-Ufers in Witzenhausen attraktiver gestaltet werden? Darum ging es bei einer Bürgerbeteiligungsveranstaltung.

Die Einwohner Witzenhausens konnten am Samstag, 17. August, direkt ihre Ideen für mögliche Maßnahmen zur Verschönerung des Werra-Ufers in Witzenhausen einbringen.

Der Standort für die Veranstaltung war perfekt gewählt. Am Café Chez Nadine, das erst im März auf einer Wiese unmittelbar an der Werra eröffnet wurde, konnten die Teilnehmer sehen, was so alles möglich ist. „Das Café und die benachbarten, mit geringen Mitteln im Rahmen des Stadtumbaus angelegten Blühflächen sind eine echte Bereicherung für die Stadt und die Menschen merken dadurch wieder, welche Qualität sie in Witzenhausen mit ihrem Fluss haben“, sagte Kai Simon vom Stadtumbaubüro (StadtRaum), der die samstägliche Aktion zusammen mit Stadtplaner Clemens Exner veranstaltete.

Und die Resonanz aus der Bevölkerung konnte sich sehen lassen. „Während der fünf Stunden waren permanent Menschen bei uns am Pavillon und wir haben sehr interessante Gespräche geführt“, freute sich Simon. Es ging um die Frage, wie im Rahmen des Stadtumbaus das Werra-Ufer im eingedeichten Bereich von der Gelstermündung bis zum Zollamtsplatz, aber auch im Auenbereich entlang der Schlagd entwickelt werden kann. „Ziel soll sein, die Stadt am Fluss erlebbar zu machen und die Aufenthaltsqualitäten im Uferbereich zu erhöhen“, so Simon.

Vielfältige Ideen

Die Ideen, die dafür von den Teilnehmern zu Papier gebracht wurden, waren vielfältig. Für den Bereich westlich der Werrabrücke (also im Bereich der Innenstadt) reichte das von einem Mehrgenerationentreff mit Basketballplatz, Tischtennisplatten, einer Torwand und einem Grillplatz, einem Lesepavillon, Spielgeräten beim Café Chez Nadine oder einer Spielwiese über eine eingezäunte Fläche für Hunde. Weitere Vorschläge der Beteiligten waren die Wiederherstellung des kleinen Parks zwischen Werrabrücke und dem Parkplatz Schlagd sowie eine mehrsprachige Touristeninformation am Anleger bis zu einem Bootsverleih, Strandkörbe, eine Graffiti-Wand, ein Fahrradständer in der Aue mit E-Bike-Ladestation und eine Grillhütte am Kanuanleger.

Für den Bereich östlich der Werrabrücke wünschen sich die Witzenhäuser unter anderem Zugänge zum Ufer, „Sitzstufen“ am Deich in Höhe der Universität, die Erneuerung der Gelsterbrücke und eine attraktivere Gestaltung der „Gelsterspitze“.

„Wir werden jetzt sämtliche Ideen sichten, aufarbeiten und für die gesamte Bevölkerung online stellen“, beschrieb Kai Simon den weiteren Fortgang des Prozesses. „Anschließend wird dann in enger Absprache mit der Politik entschieden, was notwendig, sinnvoll und überhaupt machbar ist.“ Diese Projekte werden dann im Stadtumbau beantragt und bei Genehmigung umgesetzt. „Wer die Bürgerbeteiligungsveranstaltung verpasst hat, seine Ideen aber noch einbringen möchte, der kann sich gerne noch bei mir melden“, betonte Simon.

Kontakt: Kai Simon, Tel.: 0 55 42/50 86 73, Email: kai.simon@witzenhausen.de

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