Forschungsgruppe startet Projekt 

Witzenhäuser Fotos aus dem Leben

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Sie wollen Bildergeschichten präsentieren: Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Witzenhausen Katja Eggert (Zweite von links) und die Projektleiterin der Hochschule Fulda Christina Kühnemund (Vierte von links) mit den Projektteilnehmern Georg Gries (von links) Birgit Werner, Herbert Holz und Amei Glauner.

Witzenhausen. Geschichten, die einen berühren, und Bildergeschichten aus dem Leben – so lautet das neue Experiment der Forschungsgruppe „Gesunde Stadtteile für Ältere“ der Hochschule Fulda in Zusammenarbeit mit dem Lokalen Bündnis für Familie in Witzenhausen.

Das Konzept für die neue dreijährige Förderperiode wurde bei der Auftaktveranstaltung am Mittwoch in der „Lebenswertstatt“ an der Ermschwerder Straße 6 in Witzenhausen vorgestellt. „Bereits in der ersten Förderphase von 2015 bis 2018 haben wir einige Projekte zur Teilhabe von älteren Menschen am gesellschaftlichen Leben angestoßen. Deises Fazit zog die wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hochschule Fulda, Christina Kühnemund.

Neben regelmäßigen Runden Tischen zum Thema „Gesund Älter werden“ über Erzählcafés mit verschiedenen Themen, Stadtspaziergängen mit Lieblingsplätzen und gemeinsamen Wanderungen wurde in der Vergangenheit schon einiges bewegt.

Nunmehr sollen die Senioren alleine oder in Gruppen Bildergeschichten präsentieren. Das können ganz persönliche Erlebnisse sein oder aber Dinge, an denen man sich erfreut und die einen bewegen. Was bei einem die Katze ist, ist bei dem anderen der Garten, ein ganz besonderer Platz, das Hobby oder ein besonderes Ereignis. Maximal sollen es fünf Bilder sein, wo auch eine kleine Geschichte dazu erzählt werden kann. Diese soll dann zunächst beim nächsten Treffen am 4. Juli um 14.30 Uhr an gleicher Stelle vorgestellt werden.

„Was danach passiert, entscheidet dann die Gruppe“, sagte die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Witzenhausen Katja Eggert. Vorstellbar wären die Gestaltung eigener kleiner Fotoalben, die Erstellung von Plakaten, die in einer Ausstellung gezeigt werden oder die Vorstellung bei einem Seniorennachmittag oder bei einem Schulprojekt. „Ich würde mir wünschen, dass auch jüngere Generationen bei dem Projekt mitmachen“, sagte Projektteilnehmerin Amei Glauner.

Der gleichen Meinung war Sylvia Müller, die den Austausch der Generationen für wichtig erachtet. Durch die neue Technik mit den zigtausend Bildern auf dem Smartphone geht viel von unserer Kultur verloren. Kontakt: Wer noch mitmachen will (jede Altersgruppe ist willkommen) oder Infos zum Bildergeschichtenprojekt braucht, meldet sich bei Katja Eggert, Tel.  0 55 42/50 81 05, E-Mail: katja.eggert@witzenhausen.de

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