Ziel sind vollere Häuser

Witzenhäuser haben Broschüre zu Angeboten der Dorfgemeinschaftshäuser erstellt

Sie haben (mit weiteren Helfern) dafür gesorgt, dass die neue Broschüre Wirklichkeit wurde: Christine Behringer (vorne, von links), Silke Reimann, Ingrid Rebens, Petra Eisfeld-Rejewski sowie Verwaltungsmitarbeiterin Christel Wiegel (hinten von links), Klaus Dieter Hagedorn, Michael Liebmann und Klaus Wilhelm. Bürgermeisterin Angela Fischer und Elvira Faltink vom Werra-Meißner-Kreis (3. und 4. von rechts) zollten Anerkennung. Foto: Steensen

Witzenhausen. Wie viele Personen passen ins Dorfgemeinschaftshaus? Wer ist Ansprechpartner? Was kostet die Nutzung? Antworten auf solche Fragen findet man nun mit einem Griff oder Klick: Im neuen Heft, das alle Dorfgemeinschaftshäuser (DGH) der Witzenhäuser Stadtteile auflistet.

Erstellt wurde es von einer Arbeitsgruppe im Rahmen des Dorfentwicklungsprogramms IKEK. „Wir wollten das soziale Leben im Dorf in Schwung bringen und die Dorfgemeinschaftshäuser bekannter machen“, sagt Christine Behringer. Nur wenn diese „Orte der Gemeinschaft“ regelmäßig genutzt würden, könnten sie erhalten werden.

Daher sammelte die Gruppe Informationen, organisierte Fotos und fand mit Elke Dörrig (Albshausen) jemanden, der das übersichtliche Layout gestaltete. Das Ergebnis von einem Jahr Arbeit kann sich sehen lassen: Im 18-seitigen Heft findet man neben einer Übersichtskarte auf einen Blick alle wichtigen Daten zu den einzelnen DGH, Fotos von innen und außen vermitteln einen ersten Eindruck. Die Druckkosten von 1500 Euro wurden vom Land zu 75 Prozent bezuschusst, den Rest übernahm die Stadt. 1000 Broschüren wurden zunächst gedruckt, weitere 1000 könnten nachgeordert werden, sagt Christel Wiegel, die das Projekt für die Stadtverwaltung mitbetreut. Die Hefte gibt es kostenlos in den DGH, im Rathaus, in der Tourist-Information und im Bauamt – sowie auf der Internetseite der Stadt, wo die Daten aktualisiert werden können.

Die Arbeitsgruppe versteht ihr Heft nur als ersten Schritt, die DGH besser zu nutzen. „Es wäre spannend, in ein bis zwei Jahren mal zu schauen, ob die Gemeinschaftshäuser nun besser angenommen werden“, wünscht sich Behringer als Fortführung des Projektes.

Bürgermeister Angela Fischer erinnerte daran, dass die Stadt die DGH bereits 2001 in die Hände der Vereine gegeben hatte. „Das klappt wunderbar!“ Die Arbeit an der Broschüre habe die Orte enger zusammengerückt und den Austausch deutlich verbessert, lobte Fischer. Das gelte auch für das ganze IKEK-Programm, das den Dörfern eigene Budgets zur Verfügung stellt, aber auch Großprojekte wie den barrierefreien Umbau der DGH fördert. Hier habe es keinen Neid gegeben, erinnert sich Klaus Dieter Hagedorn. „Jedes Dorf konnte seine Ideen einbringen, da hat niemand geschielt, ob das Nachbardorf vielleicht ein größeres Projekt bewilligt bekommt.“ (fst)

Die Broschüre online: http://zu.hna.de/DGHHeft2017

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