Zum 14. Februar

Valentinstag in Witzenhausen: Blumenladen setzt auf dezente Deko

+
Ein schlichter Strauß mit roten Rosen: Sabine Riedel-Steinbach aus dem Blumenhaus Vergissmeinnicht bereitet einen Strauß für den Valentinstag vor.

Witzenhausen. Herzen, Rosen, Kerzenschein: Verliebte in aller Welt feiern heute wieder den Valentinstag.

Das bekommen auch die örtlichen Blumengeschäfte zu spüren, für die der Valentinstag Mehrarbeit und Mehrkosten bedeutet.

„Wir bereiten uns mengenmäßig auf den Valentinstag vor, sodass man den Kundenansturm etwas abfangen kann“, schildert Karsten Lang, Inhaber des Blumenhauses „Vergissmeinnicht“ in Witzenhausen. Aus Erfahrungen der letzten Jahre werde die Bestellung einkalkuliert.

Vor und am Valentinstag sind mehr Mitarbeiter im Einsatz

Weiterhin sei der Blumenladen am 13. sowie 14. Februar stärker besetzt als sonst, da mehr Kundschaft zu erwarten ist, berichten die Mitarbeiterinnen Inge Halbeisen und Sabine Riedel-Steinbach. „Wir bieten ein Valentinstagsangebot an und binden schon im Vorfeld mehr Sträuße“, beschreibt Riedel-Steinbach.

Lang setzt beim Dekorieren der Angebote aber auf Zurückhaltung: „Wir achten darauf, Sträuße dezent zu verpacken. Der Valentinstag muss nicht kitschig sein.“ Dies helfe außerdem dabei, die Ware auch nach dem 14. Februar noch verkaufen zu können.

Die Blumen sind auch für die Läden im Einkauf teurer

Neben dem Mehraufwand bedeutet der Valentinstag für Blumengeschäfte jedoch auch Mehrkosten im Einkauf der Blumen, die um den 14. Februar herum erheblich teurer seien, als an gewöhnlichen Tagen. Grund dafür ist nach Angaben von Lang die Tatsache, dass der Valentinstag weltweit am selben Tag stattfindet.

„Angebot und Nachfrage regeln den Preis und dadurch steigen für uns die Kosten“, erklärt Lang. Er schildert, rote Rosen seien etwa doppelt bis dreimal teurer als sonst. „Der Valentinstag wird mittlerweile zu sehr ausgeschlachtet“, findet er.

Der Valentinstag sorgt auch in den Wochen danach für höhere Preise  

Auch nach dem Tag der Liebenden seien die Preise noch höher als gewöhnlich, da die Blumen durch den Valentinstag für ein paar Wochen knapp sind, so Lang. Da die Blumenhändler im Einkauf mehr bezahlen müssen, müsse auch ein höherer Verkaufspreis einkalkuliert werden, schildern die Mitarbeiterinnen des Blumengeschäfts.

„Viele denken deswegen, wir verdienen uns eine goldene Nase, aber das wird überbewertet“, findet er. „Es ist zwar mehr Kundschaft da, aber das gibt nicht unbedingt mehr Umsatz“, sagt auch Riedel-Steinbach.

Der 14. Februar gelte zwar als guter, verkaufsstarker Tag, an dem auch mehr Kunden kämen, jedoch nicht als der stärkste Tag des Jahres, so Lang.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.