Magistratsbeschluss

Die Dohrenbacher sollen zahlen, wenn die Straßenbeleuchtung auf LED umgerüstet wird

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Kostenpflichtige LED-Umstellung: Laut Magistratsbeschluss sollen bei der Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente LED-Lampen die Bürger künftig zur Kasse gebeten werden. 

Bürger sollen zahlen. So sieht es die Satzung vor, die bei der Umstellung der Leuchtkörper auf LED ab Juli 2019 angewandt werden soll.

„Dies betrifft zunächst zwar nur die Stadtteile Roßbach und Dohrenbach, soll demnächst aber überall angewandt werden, wo Leuchtkörper getauscht werden“, informierte Ortsvorsteher Peter Schill den Ortsbeirat und interessierte Bürger auf der letzten Sitzung.

Die Veranlagung solle wie bei den Straßenausbaubeiträgen nach Grundstücksgröße erfolgen.

Letzte Wort noch nicht gesprochen 

„Hierüber ist das letzte Wort allerdings noch nicht gesprochen“, beruhigte Schill die Bürger. Da mit der Umstellung auf energieeffiziente LED-Beleuchtung die Stadt der Hauptnutznießer sei, solle über die Fraktion ein Antrag an die Stadtverordnetenversammlung gestellt werden, dass der Passus aus der Satzung entsprechend korrigiert wird.

„Den Bürgern sei nicht zu vermitteln, dass bei langfristigen Einsparungen der Stadt die Bürger erneut zur Kasse gebeten werden sollen. Das war beim Beschluss auf LED-Umstellung so nicht beabsichtigt“, sagte Schill.

Weihnachtsmarkt

Außerdem befasste sich der Ortsbeirat mit der Organisation des Dohrenbacher Weihnachtsmarktes. Dieser soll am Samstag, 30. November, ab 15 Uhr mit vielen schönen Ständen und einer Adventsandacht mit Posaunen in der Scheune an der Linde stattfinden.

Wer gerne selbst hergestellte Weihnachtsdekoration, Kerzen, Gesägtes oder sonstige Basteleien anbieten möchte, meldet sich schnellstmöglich bei Ortsbeiratsmitglied Katja Pietsch, Tel. 0 55 42/62 36.

Parksituation

Weiteres Thema in der Sitzung des Ortsbeirats war die Parksituation im Lärchenweg. Da es aufgrund von schlechtem Parkverhalten in der Vergangenheit Rettungswagen und Lieferverkehr nicht durchkamen, solle die Straßenbreite von der Stadt überprüft und bei Bedarf Teilbereiche mit einem Parkverbot belegt werden.

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