Gefährliche Fahrweise

Raser nötigt Fahrer eines Rettungswagens während des Einsatzes zum Anhalten

Symbolbild Unfall Rettungswagen
+
Während eines Einsatzes nötigte ein Raser den Fahrer des Rettungswagens zum Anhalten.

Ein Raser hat mit seiner gefährlichen Fahrweise den Fahrer eines Rettungswagens während eines Einsatzes dazu genötigt, selbst anzuhalten und den Raser vorbeizulassen.

Witzenhausen - Wie die Polizei heute mitteilt, passierte der Vorfall bereits vor zwei Wochen: am Freitag, 26. März, um 19.05 Uhr. Der Rettungswagen war mit Blaulicht und Martinshorn auf der B 80 unterwegs von Witzenhausen in Richtung Kassel in der Gemarkung Witzenhausen und Gertenbach. Der Fahrer eines VW Golf Kombi mit GÖ-Kennzeichen auf der Fahrt in Richtung Hann. Münden nutzte das aus.

Laut Polizeibericht fuhr der Unbekannte im Windschatten unter Missachtung des Abstandes bei hoher Geschwindigkeit direkt hinter dem Einsatzfahrzeug her. Dabei überholte er auch mit andere Fahrzeuge, die aufgrund der Alarmfahrt Platz gemacht hatten.

Der Fahrer des Rettungswagens bemerkte den Raser und schätzte seine Fahrweise als sehr gefährlich ein. Da es so bei einer Gefahrenbremsung zu einem Unfall gekommen wäre und sich im Rettungswagen auch der Patient sowie der Notarzt befanden, sah sich der Fahrer trotz Alarmfahrt genötigt, selbst rechts auf dem Seitenstreifen anzuhalten und dem Raser vorbeifahren zu lassen.

Die Polizei ermittelt im Zusammenhang mit verbotenen Fahrzeugrennen gegen den unbekannten Fahrer des Golfes. Der Fahrer des Rettungswagen hatte sich nicht selbst bei der Polizei gemeldet, sondern ein Zeuge. Es dauerte dann etwas, bis die Polizei den Rettungswagenfahrer ausfindig machen konnte und weitere Schritte eingeleitet wurden.

Hinweise: Polizei Witzenhausen, Tel. 0 55 42/9 30 40

(Evelyn Ludolph)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.