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Witzenhausen schafft einen Begegnungsort für jedes Alter

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Von: Per Schröter

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Der neue Kreativraum bietet zahlreiche Spiel- und Unterhaltungsmöglichkeiten.
Der neue Kreativraum bietet zahlreiche Spiel- und Unterhaltungsmöglichkeiten. © Per Schröter

Das Generationentreff an der Industriestraße im ehemaligen Witzenhäuser Jugendraum „Freiraum“ feierte Eröffnung.

Witzenhausen – Nach umfangreichen Umbau und Renovierungsarbeiten ist im ehemaligen Witzenhäuser Jugendraum „Freiraum“ an der Industriestraße ein Generationentreff entstanden. Am Samstag wurde die neue Einrichtung feierlich eröffnet.

„Die Idee für einen solchen Generationentreff bestand schon lange“, sagte Bürgermeister Daniel Herz. Entstehen sollte ein Begegnungsort, an dem das Miteinander der Generationen aktiv gelebt wird und an dem Menschen jeden Alters willkommen sind. Nachdem der Jugendraum an der Industriestraße als optimaler Standort ausgemacht worden war, habe man zunächst die Jugendlichen dort einbezogen und nach ihrer Meinung gefragt. „Sie waren von der Idee sofort angetan und haben ihr Einverständnis gegeben“, berichtete Herz.

Nachdem auch die Stadtverordnetenversammlung für das Projekt gestimmt und die benötigten Geldmittel, rund 80 000 Euro, bewilligt hatte, begann man im April vergangenen Jahres mit den Umbauarbeiten.

Die Räumlichkeiten bieten viele Möglichkeiten

Dabei wurden die ehemals dunklen und in die Jahre gekommenen Räumlichkeiten komplett entrümpelt und es entstand ein großer, heller Gruppenraum (genannt Café) mit vollausgestatteter Küche, Sitz - und Spielmöglichkeiten sowie Ausstattung für Präsentationen und Vorträge, der Platz für bis zu 30 Personen bietet.

Im neuen Besprechungsraum können kleinere Gruppen und Teams ihre Sitzungen und Beratungen abhalten. Der große „Kreativraum“ bietet neben einem Billardtisch, einem Kicker und verschiedenen anderen Spielen auch die Möglichkeit zum Malen und Werkeln und für diverse Bewegungsangebote. „Der Generationentreff ist das Ergebnis aus Synergien von kinderfreundlicher Kommune und familiengerechter Kommune und ein großer Schritt nach vorn für den Sozialraum der Stadt Witzenhausen“, betonte Daniel Herz und dankte allen an diesem wichtigen Projekt Beteiligten für ihr großes Engagement. Sein besonderer Dank ging an Ingo Ruppert, Leiter des Fachdienstes Soziales und Jugend, und seine Mitarbeitenden, die ihren Arbeitsplatz künftig im Generationentreff haben.

Vielseitiges Angebot im ersten Quartal

Das von ihnen für das erste Quartal erstellte Angebot, das unter anderem einen offenen Treff, eine allgemeine Sozialberatung, einen Mädchentreff, einen „runden Tisch Ehrenamt“, verschiedene Selbsthilfegruppen und einen „Jugendclub“ vorsieht, sei schon jetzt ausgebucht. „Und es freut uns natürlich sehr, wenn das Haus so wunderbar angenommen wird“, so der Bürgermeister.

„Ich weiß noch aus eigener Erfahrung, wie es hier früher aussah, und kann nur sagen, dass es ganz toll geworden ist“, lobte die amtierende Kirschenkönigin Stina I. „Sie haben hier wirklich großartige Arbeit geleistet“, war auch der Stadtverordnetenvorsteher Peter Schill voll des Lobes für Ingo Ruppert und sein Team. Der Fachdienstleiter selbst bezeichnete die letzten anderthalb Jahre als „spannenden Prozess“ und dankte allen Entscheidungsträgern für ihre großartige Unterstützung. (Per Schröter)

Infos unter: generationentreff-witzenhausen.de

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