Viele Fragen im Bauausschuss

Witzenhausens Busbahnhof wird modernisiert

Witzenhausen. Der Umbau soll 2018 erfolgen, insgesamt werden 300.000 Euro investiert. Im Bauausschuss wurden jetzt die ersten Entwürfe vorgestellt.

Eine graue Wüste aus Asphalt mit unebener Oberfläche - der zentrale Omnibusbahnhof in Witzenhausen aus den 1960er-Jahren ist keine Visitenkarte für die Stadt. Das soll bald anders werden: Im Ausschuss für Bau, Verkehr, Umwelt und Energie unter Vorsitz von Harald Ludwig (SPD) wurden am Dienstagabend Entwürfe vorgestellt.

Es gab etliche Fragen zu Details und Anregungen für die Planung, die noch eingearbeitet werden sollen. Nach Auskunft von Bernd Westermann, Leiter der Bauverwaltung, soll der Umbau 2018 starten und etwa ein Jahr dauern. Wenn alle Vorschläge berücksichtigt werden und die maximale Lösung kommt, ist mit Kosten in Höhe von 300.000 Euro zu rechnen. Wo die Busse vorübergehend halten werden, ist noch offen. Das soll im Zuge der Ausschreibung des Projektes, für das es Zuschüsse aus dem Gesetz zur Gemeindeverkehrsfinanzierung gibt, geklärt werden.

Zwei Konstanten waren den Planern vorgegeben: Die Bundesstraße 451 mit dem angrenzenden Park in nördliche Richtung und der Sandsteinfelsen mit dem Friedhof auf der gegenüberliegenden Seite. Der Raum dazwischen soll neu aufgeteilt werden:

• Statt drei wird es künftig nur zwei Busbuchten geben, diese aber fußgängerfreundlich, komfortabler und barrierefrei, wie Diplom-Ingenieur Yves Vogt vom Büro Oppermann aus Vellmar betonte.

• Der Parkstreifen zur Straße hin verschwindet, neue Parkplätze sollen zum Friedhof hin angelegt werden. Die Fußwege sollen aber nicht länger werden.

• Eine großräumige Überdachung ist nicht geplant, aber Schutz für die Fahrgäste an den Haltebuchten.

• Der Blumenladen mit dem WC bleibt am alten Standort erhalten, eine Toilettenanlage sei hier zwingend, hieß es im Ausschuss.

Bei der Überarbeitung sollen wegen der Reisebusse Aspekte des Tourismus berücksichtigt werden. Gefragt wurde, ob Kinderspielgeräte in diesem Bereich sinnvoll sind oder nicht. Vorgesehen ist im Übrigen auch ein Stellplatz für die Fahrzeuge von gehbehinderten Autofahrern. Bäume sollen natürliche Schattenspender sein.

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