Wohnheim Am Sande

Witzenhausen: 6,3 Tonnen CO2 in zwei Wochen gespart

Das Wohnheim Am Sande in Witzenhausen aus der Vogelperspektive. Man sieht das Solardach.
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Studentenwohnheim Am Sande: Der Strom kommt jetzt vom Dach.

Die Mieterstromanlage, die das Studierendenwerk Kassel jetzt auf seinem Wohnheim Am Sande in Witzenhausen betreibt, lohnt sich – für die Studenten genauso wie für die Umwelt, heißt es in einer Pressemitteilung des Studierendenwerks Kassel.

Witzenhausen - Denn der Sonnenstrom vom Dach spare nicht nur Kosten, sondern auch jede Menge des umweltschädlichen Treibhausgases Kohlenstoffdioxid (CO2). In den zwei Wochen, seit die Anlage in Betrieb genommen wurde, habe sie so bereits 6,3 Tonnen CO2 eingespart – eine Menge, für deren Kompensation 180 Bäume gepflanzt werden müssten.

Die 102 Mieter im Wohnheim, die Ökologische Agrarwissenschaften studieren, reduzieren jetzt so ihren ökologischen Fußabdruck ganz nebenbei, beim Duschen oder in der Küche. Obendrein müssten sie auch keine Angst vor einem höheren Strompreis haben. Denn der sei für sie auf der Höhe des Vorjahrs eingefroren.

Nur gut die Hälfte des erzeugten Stroms wird überhaupt im Wohnheim verbraucht, der Rest ins öffentliche Netz eingespeist, teilt das Studierendenwerk Kassel mit. Künftig soll die regenerative Energie auch für den nächtlichen Stromverbrauch gespeichert sowie für eine Tankstelle für E-Autos genutzt werden.

Mit den Solarzellen auf dem Dach wohnen die Studenten nun zeitgemäß und können simpel Energie sparen.

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