Zehn Zentimeter Pflaster

Stadtverordnete stimmen über Marktplatz ab

Der Marktplatz soll umgestaltet werden und trotz höherer Kosten einen Wasserspender erhalten.
+
Der Marktplatz soll umgestaltet werden und trotz höherer Kosten einen Wasserspender erhalten.

Auf der Tagesordnung der Witzenhäuser Stadtverordneten stand unter anderem der Marktplatz und Kita-Gebühren.

Witzenhausen – Zehn oder zwölf Zentimeter Pflasterstärke für den Marktplatz in Witzenhausen? Über diese Frage debattierten Witzenhausens Stadtverordnete während ihrer letzten Sitzung der Legislaturperiode am Dienstag.

Während sich Georg Gries (SPD) und Heidi Rettberg (Die Linke) für die stärkere Varian-te einsetzten, um das Pflaster länger haltbar zu machen, argumentierte Stephan Brübach von der CDU, die zehn Zentimeter in ihrem Antrag stehen hatte, dass nach heutigen Herstellungsverfahren diese Stärke vollkommen ausreiche. Letztlich stimmte eine Mehrheit für die geringere Pflasterstärke. Zustimmung erhielten auch die beiden Vorschläge, dass das geplante Element Wasser nach Möglichkeit in der Nähe des Kump platziert werden und außerhalb der Planungen der restlichen Marktplatz-Umgestaltung laufen soll. Zudem sprachen sich die Stadtverordneten dafür aus, dass an dem geplanten Trinkwasserspender, der unter den Platanen positioniert werden soll, trotz höherer Unterhaltungskosten festgehalten wird.

Kita-Gebühren

Einstimmig sprachen die Stadtverordneten sich dafür aus, auf die Kita-Gebühren für den Monat Januar zu verzichten. Zudem soll auch auf die Gebühren in den Folgemonaten bei Kindern verzichtet werden, die länger als fünf Tage Zuhause betreut wurden. Voraussetzung hierfür ist eine entsprechende Kostenübernahme durch das Land Hessen.

Freibad

Das Parlament votierte ebenfalls einstimmig dafür, der Witzenhäuser Bäder- und Freizeit GmbH, die das Freibad betreibt, eine Kapitalrücklage von 500 000 Euro zuzuführen.

Hundekot

Für Beutel mit den Hinterlassenschaften von Hunden sollen mehr Entsorgungsstationen im Stadtgebiet aufgestellt werden.

Einstimmig sprach sich das Parlament dafür aus, dass der Magistrat dafür sorgen soll, dass bei zentralen Grünanlagen der Innenstadt und der Stadtteile sowie bei stark frequentierten Spazierwegen das Aufstellen weiterer Entsorgungsstationen für Hundekot geprüft wird.

Zudem beauftragten die Stadtverordneten den Magistrat, einen Bußgeldkatalog zur Gefahrenabwehrverordnung zu formulieren, Hundehalter zu sensibilisieren, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner aufzunehmen und zu entsorgen, und vermehrt Kontrollen in stark verunreinigten Bereichen zu veranlassen. (nde)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.