Fotoaktion der Vereins LaleSchu beim Wochenende für Toleranz

Gesicht zeigen beim Weekend for Tolerance: Sebastian Rost fotografiert Perihan Bayram für die Aktion „Wir sind Witzenhausen“. Foto: Huck

Witzenhausen. Mit der Fotoaktion „Wir sind Witzenhausen" feierte der Verein „LaleSchu - Land.Leben.Schule im Werratal" am Sonntag beim „Weekend for Tolerance" (WeToo) sein einjähriges Bestehen.

Der Witzenhäuser Verein will mit seiner Arbeit Verantwortung für die Entwicklung der Region übernehmen. „Wir wollen einen sinnvollen Beitrag leisten und den Nachwuchs, unsere Zukunft, sowie den Generationenaustausch und die interkulturelle Verständigung fördern“ heißt es auf der Internetseite des Vereins. Und weiter: „Durch unsere Mitgestaltung möchten wir die Region weiter attraktiv und lebendig halten, damit Kinder und ältere Menschen, Alleinstehende und Familien sowie Menschen aus unterschiedlichen Kulturen gerne kommen und bleiben wollen.“

Die Fotoaktion „Wir sind Witzenhausen“ wurde in Kooperation mit der Pro Witzenhausen GmbH, der Awo sowie dem Berliner Fotografen Sebastian Rost organisiert. Den ganzen Nachmittag war Rost auf dem Marktplatz auf der Suche nach Fotomotiven und wurde immer wieder fündig. Über 40 alteingesessene Witzenhäuser, neu zugezogene Einwohner und in Witzenhausen untergebrachte Flüchtlingen zeigten Gesicht und ließen sich am Sonntag für die Aktion fotografieren.

Alle Fotos werden jetzt zu Fotocollage zusammengestellt und in etwa einer Woche in den Witzenhäuser Geschäften in Postkartenformat zum Kauf angeboten. Der Erlös wird der Witzenhäuser Flüchtlingshilfe zu Gute kommen. In leerstehenden Geschäften sollen die Fotocollagen darüber hinaus in Postergröße ausgestellt werden.

Darüber hinaus entstanden Filmaufnahmen beim Weekend for Tolerance, die Sebastian Rost zu einem Kurzfilm zusammenschneiden wird, der dann auf der Homepage des Vereins www.laleschu.de zu sehen sein wird. „Wir freuen uns, dass sich so viele Menschen zu Witzenhausen dazugehörig fühlen“, so Katharina Franke vom LaLeSchu-Vorstand. Sie hofft, dass der noch junge Verein in Zukunft viel Unterstützung in der Kirschenstadt erfahren wird, denn die Arbeit des Vereins kommt Witzenhäusern jeden Alters zu Gute und setzt sich für die Menschen in der Stadt ein. (zwh)

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