Freiwillige packen an

Ziegenhäger entsorgen alten Stacheldraht rund um das Dorf

Gemeinsam angepackt: Mario Hellweg (von links), Bernd und Darion Auinger sowie Ortsvorsteher Manfred Harbusch zählten zu den knapp 20 Freiwilligen, die rund um Ziegenhagen alten Stacheldraht beseitigten.
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Gemeinsam angepackt: Mario Hellweg (von links), Bernd und Darion Auinger sowie Ortsvorsteher Manfred Harbusch zählten zu den knapp 20 Freiwilligen, die rund um Ziegenhagen alten Stacheldraht beseitigten.

In Ziegenhagen haben Freiwillige alten Stacheldraht entsorgt.

Ziegenhagen – „Gemeinsam anpacken“ hieß es am Samstag in der Feldmark rund um Ziegenhagen, wo knapp 20 freiwillige Helfer in einer Hau-Ruck-Aktion alten und nicht mehr genutzten Stacheldraht beseitigten.

„Vor einiger Zeit kamen Stephanie Richter und Anika Störmer auf mich zu und berichteten, dass sie viel mit ihren Pferden in der Feldmark unterwegs sind und dabei oft Probleme mit dem alten Stacheldraht haben“, erzählte Ortsvorsteher Manfred Harbusch.

Nachdem er sich mit den Eigentümern und Pächtern der betreffenden Grundstücke in Verbindung gesetzt und der Tenor gelautet habe, „da kann ja niemand etwas dagegen haben, wenn ungenutzter Stacheldraht beseitigt wird“, habe er den Termin für die Aktion angesetzt.

Am Samstag nun waren die Freiwilligen an drei Stellen in der Ziegenhäger Feldmark (unter anderem rund um die Wassertretstelle) unterwegs, um den teils festgewachsenen Stacheldraht zunächst freizulegen und dann endgültig zu entfernen. Unterstützung bekamen sie von Mario Hellweg, der mit seinem Traktor von Station zu Station fuhr, den gesammelten Stacheldraht aufnahm und an einen zentralen Lagerpunkt brachte, von wo aus er dann von Mitarbeitern des Bauhofes der Stadt Witzenhausen abgeholt und entsorgt werden soll.

„Ich bin allen Beteiligten sehr dankbar“, betonte Manfred Harbusch. „Durch diese Aktion wird die Feldmark rund um Witzenhausen wieder ein Stück schöner und für Mensch und Tier auch deutlich sicherer.“ (per)

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