Die zwölfte Jugendwehr Witzenhausens

Motivierter Nachwuchs: Mit den Jugendlichen Paul Schmidt (vorne von links), Philo Bölling, Ben Rohrhirsch, Janik Wilhelm, Franjo Gadowski, Michael und David Sußebach stellt Ellingerode die zwölfte Jugendfeuerwehr der Stadt Witzenhausen. Zur Gründung waren zudem der Kreisverbandvorsitzende Hans-Heinz Staude (hinten von links), Wehrführer Dieter Wilhelm, Stadtbrandinspektor Björn Wiebers, der stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwart Jan Benderoth, Betreuer Nico Wilhelm, Stadtjugendfeuerwehrwart Jens Engelke sowie die Betreuer Markus Wilhelm, Christian Lach, Frank Sußebach und Jan Seemann erschienen. Foto: Neugebauer

Ellingerode. Nun gibt es auch im Witzenhäuser Stadtteil Ellingerode einen Brandschutz-Nachwuchs. Am Samstag wurde die Jugendfeuerwehrgruppe offiziell ins Leben gerufen.

„Gut Wehr und immer viel Wasser im Schlauch“. Mit diesen Worten gründete der Ellingeröder Wehrführer Dieter Wilhelm die zwölfte Jugendfeuerwehr der Stadt Witzenhausen.

Der Gedanke einer Jugendwehr war schon längere Zeit geboren, allerdings haperte es bislang an der ausreichenden Betreuung für die Jugendlichen. Umso schöner sei es, „dass es uns zu Beginn unseres 80-jährigen Jubiläumsjahres gelungen ist, die Jugendwehr mit sieben Jugendlichen und fünf Betreuern zu gründen“, sagte Wilhelm. Er verwies darauf, dass die Jugendlichen im Laufe der Jahre als qualifiziertes Feuerwehrpersonal ausgebildet und ihre soziale Kompetenz und Hilfsbereitschaft in der Gemeinschaft gefördert würden. Als Geschenk überreichte der Wehrführer den Jugendlichen einen Pullover und eine Mütze mit dem einheitlichen Aufdruck der Jugendfeuerwehr.

„Ich bin froh, dass dieser Schritt nun auch in Ellingerode getan wurde, um auch den Brandschutz für die Zukunft zu gewährleisten“, sagte Bürgermeisterin Angela Fischer, die die Bedeutung der Feuerwehrarbeit für die Stadt herausstellte.

Auch der Feuerwehr-Kreisverbandsvorsitzende Hans-Heinz Staude zeigte sich erfreut, dass es Ellingerode gelungen ist, Nachwuchs für die vielfältigen Zukunftsaufgaben der Feuerwehren zu begeistern.

Stadtbrandinspektor Björn Wiebers gab den Jugendlichen einen kleinen Einblick in ihre Arbeit und forderte sie auf, auf ihre Betreuer zuzugehen und ihnen einiges abzuverlangen. „Dann habt ihr Spaß und könnt euch ohne Probleme mit den anderen Jugendfeuerwehren bei den Wettkämpfen messen lassen“, sagte Wiebers.

Stadtjugendfeuerwehrwart Jens Engelke lobte den Ansatz der Ellingeröder Wehrleute, die Jugendlichen aktiv in die Feuerwehrarbeit einzubinden. Bereits vor dem Gründungstag wurde mit Nebelmaschine, Atemschutzgeräteattrappen, Übungspuppen und Wärmebildkamera ein Brand im Jugendraum simuliert. Hier konnten sich die Jugendlichen schon ein Bild machen, wie es in einem Ernstfall aussehen könnte.

„Weiter so, mit solchen Aktionen gebt ihr den Jugendlichen immer das Gefühl dazuzugehören und das ist wichtig“, appellierte Engelke an die Brandschützer. (znb)

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