Wohnhausbrand in Weißenbach: Ursache bleibt unklar

Wohnhausbrand: Das Dach ist weitgehend zerstört: Bei dem Brand in Großalmerode-Weißenbach wurde das Dach weitgehend zerstört. Die Flammen hatten sich aus dem angesetzten Holzschuppen (rechts) bis unter den Frist durchgefressen. Foto: Thomas Kolassa

Weißenbach. Die Ursache für das Feuer, das am Freitagabend schweren Schaden an einem Wohnhaus am Ortsrand des Großalmeröder Stadtteils Weißenbach angerichtet hat, kann nicht genau bestimmt werden.

Das sagte ein Sprecher der Kripo Eschwege nach erneuter Untersuchung auf Anfrage.

Zwar sei der Ort, an dem das Feuer ausbrach, im angebauten Schuppen hinter dem Haus im Bereich der Mülltonnen klar erkannt worden. Doch drei Möglichkeiten bleiben: Das Feuer könnte sich durch unbedacht entsorgten Abfall, konkret noch glimmende Asche entstanden sein. Ebenso könnten sich Lappen, die nach Renovierungsarbeiten entsorgt wurden, aufgrund ihrer Verunreinigung mit Lacken und Farben und Leinöl selbst entzündet haben. Und genauso wenig könne ausgeschlossen werden, dass es einen Defekt an einem der elektrischen beziehungsweise über Akku betriebenen Geräte gegeben haben. Auch ein Akku könne sich selbst entzünden.

Und für eine Brandstiftung, so der Kripo-Sprecher, gibt es keine Anhaltspunkte.

Wie berichtet, hatten Nachbarn der Straße das Feuer am Freitag kurz vor 17.30 Uhr von Nachbarn entdeckt und sofort Alarm geschlagen. Die Feuerwehren bekämpfte die Flammen, die sich bis unter das Dach durchfraßen, von der Hangseite zunächst mit Wasser aus drei Rohren.

Wenig Wasser zum Löschen 

Allerdings sank im Laufe der Zeit der Wasserdruck, sodass zuletzt nur noch aus einem Rohr gelöscht werden konnte. Dass der Druck nicht so stark ist, das habe er wegen des fast auf gleicher Höhe liegenden Wasserbehälters gewusst, sagte Bürgermeister Andreas Nickel, der als einer der Nachbarn auch vor Ort war. Aber dass er so gering ist, hätte er nicht gedacht.

Die Feuerwehr legte aber eine lange Schlauchleitung bis ins Dorf, aus dem dann aus einer Zapfstelle Wasser gesaugt und hochgepumpt wurde. Das wurde noch zum Nachlöschen benötigt, erläuterte Kreisbrandmeister Oliver Bolte, der den Einsatz von rund 70 Kräften leitete.

Dass nicht noch mehr passiert sei - außer bis unter das Dach habe sich das Feuer an manchen Stellen auch schon ins Gebäude durchgefressen - sei auch dem schnellen Einsatz der Weißenbacher Truppe zu verdanken. Die hatte sofort den brennenden Holzstapel im Schuppen gelöscht.

Und glücklicherweise, so stellte sich laut Bolte heraus, war die Isolierung des Daches doch nicht so kompakt wie befürchtet. Sonst hätte womöglich noch die Photovoltaik-Anlage auf den Ziegeln entfernt werden müssen.

Brand im Holzschuppen greift auf Wohnhaus in Weißenbach über

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