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Landrätin erwartet Aufschwung für Kreis im kommenden Jahr

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Von: Tobias Stück

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Landrätin Nicole Rathgeber in grünem Blazer
Landrätin Nicole Rathgeber nach 100 Tagen im Amt © Tobias Stück

Trotz aller Krisen und Herausforderungen des vergangenen Jahre hätten die Menschen im Werra-Meißner-Kreis Grund zur Zuversicht, sagt Landrätin Nicole Rathgeber in ihrem Ausblick auf das kommende Jahr.

Werra-Meißner – Die Abmilderung der Inflation, der Ausbau der Digitalisierung, der Neustart der Kulturlandschaft oder die Fertigstellung weiterer Teilabschnitte der Autobahn 44 nennt Rathgeber als Gründe für ihren Optimismus.

Die A 44 sei mit der Eröffnung des Hirschhagen-Tunnels im vergangenen Herbst bereits ein großes Stück vorangekommen. „Im Frühjahr erwarten wir dann auch die Verkehrsfreigabe bis Wichmannshausen und auch die weiteren Abschnitte bis zum Dreieck Wommen kommen gut voran“, sagt Rathgeber. Dies seien wichtige Signal für die Wirtschaft im Kreis und die Pendler.

Die Eröffnung des Werra-Meißner-Lab in diesem Jahr sei ein großer Schritt für den Werra-Meißner.Kreis gewesen. Es zeige Privatpersonen, Unternehmen und Organisationen gleichermaßen, welche Chancen und Möglichkeiten für sie in der Digitalisierung liegen. Die Digitalisierung an den Schulen, so die Landrätin, könnte besser laufen. 21 Schulen seien zwar an das Glasfasernetz angeschlossen, sie könnten es aber noch nicht richtig nutzen. In den Schulen sei ein Stau entstanden, weil Personal beim Werra-Meißner-Kreis ebenso fehlte, wie Handwerker, die es umsetzen. Durch einen neu eingerichteten Fachdienst genieße das Thema jetzt Priorität. Positive Signale für die Wirtschaft setze auch der Werra-Meißner-Kreis selbst. Der Umzug in das neue Verwaltungsgebäude steht im ersten Quartal an. Ab dem Sommer wird das Landgrafenschloss saniert. Insgesamt wurden und werden rund 20 Millionen Euro in die beiden Gebäude gesteckt. „Investitionen in die Verwaltungsgebäude des Kreises sind wichtig für die heimische Wirtschaft.

In der vergangenen Doppelkrise aus noch nicht ganz überstandener Pandemie und den Folgen des Ukraine-Krieges habe sich die große Solidarität und Widerstandskraft in der Gesellschaft des ländlichen Raums gezeigt. (Tobias Stück)

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