Endspurt im Impfzentrum

Zwei Drittel aller Bewohner im Werra-Meißner-Kreis hat Vollschutz

Das Impfzentrum in Eschwege.
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Das Impfzentrum in Eschwege.

Kurz vor Schließung des Impfzentrums für den Werra-Meißner-Kreis haben sich vergangene Woche noch 767 Menschen dort eine Impfung gegen das Coronavirus verabreichen zu lassen: 121 ließen sich erstmals impfen und 263 zum zweiten Mal, 383 bekamen schon die dritte Impfung zur Auffrischung, berichtet Kreissprecherin Sylvia Weinert.

Werra-Meißner – Die letzten Impftage in Eschwege sind heute, 22. September, von 8 bis 12 Uhr, und Freitag, 24. September, von 16 bis 20 Uhr.

Bei den Hausärzten im Kreis erhielten vorige Woche 1003 Menschen einen Piks. 347 wurden erst- und 443 zweitgeimpft. 64 erhielten den Einmal-Impfstoff. Und 149 ließen sich zum dritten Mal impfen. Das geht aus der Übersicht des Hessischen Sozialministeriums hervor. Insgesamt haben sich im Kreis 64 989 Menschen erst- und 62 502 zweitimpfen lassen. Somit haben zwei Drittel der Kreisbewohner mittlerweile Vollschutz – die 3733 mit dem Einmalschutz von Johnson und Johnson Geimpften eingerechnet.

Die vom Robert-Koch-Institut (RKI) ausgewiesene Hospitalisierungsinzidenz für ganz Hessen lag laut Mitteilung aus Wiesbaden gestern bei 1,99 pro 100 000 Einwohner. Eine Woche zuvor betrug der Wert 2,37. Er beschreibt, wie viele Personen je 100 000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen wegen einer Corona-Erkrankung landesweit im Krankenhaus neu aufgenommen wurden. Liegt die Rate bei acht und höher, gilt der neuen Corona-Verordnung zufolge die Stufe 1 des Eskalationskonzeptes. Genaue Maßnahmen sind aber noch nicht festgelegt. Für den Landkreis muss das Klinikum den Vorgaben des Ministeriums zufolge derzeit standortübergreifend ein Bett auf der Intensivstation und drei Betten auf der Normalstation für Covid-Patienten vorhalten. In der Vorwoche wurden noch drei Intensiv- und fünf Normalstation-Betten verlangt, teilt Klinikumsprecher Florian Künemund mit. Gestern wurden im Klinikum zehn Covid-Patienten auf der Normalstation und zwei – ohne Beatmung – auf der Intensivstation behandelt, davon einer aus einem anderen Landkreis. Das Land legte jüngst fest, dass die Stufe 1 auch gilt, wenn 200 und mehr Menschen pro 100 000 Einwohnern ein Intensivbett benötigen. Beim Inzidenzwert, der durch die Zahl der Neuinfizierten je 100 000 Einwohner ermittelt wird, lag der Kreis gestern bei 35, nach 31 am Vortag. Insgesamt galten am Dienstag 77 Menschen als infiziert. (Stefan Forbert)

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