1100 Gäste feierten vorletztes Scheunenfest

Merxhausen. Auch in diesem Jahr zog Grischäfers Scheunenfest die Feierfreudigen aus der gesamten Region an. Zur vorletzten Auflage kamen gut 1100 Gäste.

Kartoffelsalat mit Frikadelle wird erst dann zum schicken Snack, wenn er im Glas serviert wird, aus Grischäfers Küche kommt und die Feiernden in zur edlen Partylocation umfunktionierten Feldscheune ohne Murren zum Schlangestehen animiert. Sie sind aber auch lecker, die kleinen Happen, und können sich Samstagabend beim Scheunenfest guten Gewissens neben hippen Kreationen wie Algensalat mit Thunfisch oder Cous Cous mit Joghurt sehen lassen.

Hip ist auch die Feierschar, die aus allen Himmelsrichtungen ins beschauliche Merxhausen gekommen ist, um mit den Partymachern Rainer und Frank Holzhauer zum vorletzten Mal die jährliche Kultparty zu feiern. Im kommenden Jahr, nach der 20. Auflage soll Schluss sein. Auch wenn es nach wie vor blendend laufe, sei es nun an der Zeit, sich ein neues Format auszudenken, sagt Reiner Holzhauer.

Es wird gebusselt und getrunken, getanzt und gefeiert - ein prickelnder Hugo hier, ein kühles Blondes vom Fass da. Im gemütlichen Ambiente zwischen Strohballen und Heuwagen lässt es sich auch Grischäfer-Senior Erich Holzhauer im Champagnerzelt gut gehen.

1100 Gäste feierten vorletztes Scheunenfest

Während im Zelt die Champagnerkorken im Dauertakt knallen, pustet drinnen die Scheunenfest-Kult-Kombo „Vorsicht Gebläse!“ mit einer derartigen Wucht ihren Partysound durch die tanzende Menge, dass kein Halten mehr ist. Die musikalische Mischung stimmt und geht gleichermaßen in Ohren und Beine, auf denen es sich im Lichterregen der sich unterm Scheunendach drehenden Discokugel munter in den kunterbunten Partyhimmel tanzen lässt, für dessen Farbenfreude Veranstaltungstechniker Sebastian Schulze-von Hanxleden verantwortlich ist. Der schaut sich inmitten der tanzen Menge gemeinsam mit Marco Gajewski, Leiter Produktionsteuerung bei Mercedes-Benz, zufrieden sein Werk an, bevor auch er sich einen schicken Partysnack genehmigt.

Von Sascha Hoffmann

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