Trotz Krise fanden 2803 Personen wieder eine Stelle

15,2 Prozent weniger Langzeitarbeitslose

Silke Sennhenn

Wolfhager Land. Die Zahl der Landzeitarbeitslosen ist im Agenturbezirk Kassel in den vergangenen Jahren trotz Krise um 15,3 Prozent gesunken. Dies teilt die Agentur für Arbeit mit.

Im Agenturbezirk Kassel waren im Jahr 2009 im Durchschnitt 8758 Menschen als langzeitarbeitslos gemeldet. Davon kamen 365 aus dem Altkreis Wolfhagen. Im Jahr 2008 waren es noch 10 340 Langzeitarbeitslose (460 in Wolfhagen).

Von den 8758 Langzeitsarbeitslosen aus dem vergangenen Jahr waren 879 bei der Agentur für Arbeit und 7880 bei den Arbeitsgemeinschaften (Arge) gemeldet. Das sind Hartz-IV-Empfänger. In Wolfhagen liegt diese Zahl bei 36 (Agentur) und 329 (Arge). 1638 Personen nahmen in der Zeit von Januar bis September 2009 an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teil.

„Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist bei uns durch Vermittlung in Arbeit und arbeitsmarktpolitische Maßnahmen verringert worden. Dazu gehören unter anderem Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen sowie Ein-Euro-Jobs“, erklärt die Pressesprecherin der Agentur für Arbeit, Silke Sennhenn. Ziel sei es, die Menschen wieder für den Arbeitsmarkt fit zu machen. „Durch diese Maßnahmen sollen die Vermittlungschancen verbessert werden.“ Im Jahr 2009 konnte im gesamten Arbeitsmarktbezirk 2803 Langzeitarbeitslosen eine neue Stelle vermittelt werden.

In diesem Jahr könnte der befürchtete Anstieg anstehen: „Sollte eine schnelle wirtschaftliche Belebung nicht erfolgen, so werden nach Ausschöpfen der vorrangigen Ansprüche in den nächsten Monaten deutlich mehr Bedürftige die Hilfe der Arge in Anspruch nehmen müssen“, befürchtet Agentursprecherin Silke Sennhenn.

Von Bea Ricken

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