Windkraft: Bürgermeister zu Gesprächen im RP

Alle sollen an einem Strang ziehen

Wolfhagen. Mit dem Teilerfolg der Herausnahme der Windkraftvorrangfläche zwischen Nothfelden und Niederelsungen aus dem Regionalplan will sich Wolfhagens Bürgermeister Reinhard Schaake nicht zufrieden geben. Schaake: „Wir haben den Bürgern versprochen, für die Verwirklichung nur einer weiteren Windvorrangfläche einzutreten.“

Für die Umsetzung des Stadtverordnetenbeschlusses, nur den Röderser Berg als Windmühlen-Standort zu realisieren, müsse weiter gekämpft werden, so der Bürgermeister. Ziel bleibe, mit möglichst wenigen, aber dafür effektiven Anlagen bis 2015 Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu produzieren. Die Stadt will weitere Windanlagen an windschwachen Orten vermeiden. Auch eine weitere Belastung des Landschaftsbildes soll verhindert werden. Das Stadtoberhaupt fordert die BI Gegen Windkraft in unseren Wäldern auf, jetzt mit den politischen Mandatsträgern und der Stadt an einem Strang zu ziehen. Nur gemeinsam könne es gelingen,eine weitere im Regionalplan vorgesehene Fläche zwischen Nothfelden und Oberelsungen zu verhindern.

Gespräche dazu führten Schaake, Erster Stadtrat Robert Kessler und Bauamtsleiter Michael Joost am Montag beim Regierungspräsidium. Noch im Februar sollen dazu die nötigen Beschlüsse gefasst werden. (red/nom)

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