Tödlich verlaufende Milbenerkrankung

Ansteckungsgefahr: Füchse im Wolfhager Land leiden an Räude

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Taucht derzeit öfter auf: Weil Jungfüchse ein neues Revier suchen, kommt es vermehrt zu Fuchsbegegnungen. Vorsicht ist für Hundebesitzer geboten. Die Räude ist noch aktiv.

Wolfhager Land. Hundebesitzer sollten bei Waldspaziergängen derzeit gut auf ihre Tiere achten. Denn einige Füchse in der Region leiden an Räude.

Die meist tödlich verlaufende Milbenerkrankung kann auch auf Haustiere übertragen werden. Forstleute und Jäger sind sich zwar einig, dass die Erkrankung bereits ihren Höhepunkt überschritten hat, allerdings kommt es aktuell öfter zu Fuchsbegegnungen.

Alle Informationen zur Fuchsräude bei Wikipedia

Die Jungtiere werden im Sommer von ihren Müttern weggebissen und müssen dann auf eigenen Füßen stehen. „Daher fallen einem die jungen Füchse derzeit vor die Füße“, erklärt die Breunaerin Britta Hartmann-Barth vom Jagdverein. Die Tiere könnten sich gut vermehren, da natürliche Feinde fehlten.

An Räude erkrankte Tiere seien durchaus in der Lage sich zu regenerieren, sagt Forstamtsleiter Uwe Zindel. Daher greife man in der Regel nicht ein. Zumal die Füchse aus Sicht des Forstes eine wichtige Aufgabe übernehmen: „Sie fressen viele Mäuse, die die jungen Bäume annagen und schädigen.“

Die Fuchsräude sei Schwankungen unterworfen und flamme mal auf und wieder ab in der Region, erklärt Landkreis-Pressesprecherin Ute Jäger nach Rücksprache mit dem Veterinäramt. Die Fuchsräude sei nicht meldepflichtig. Dennoch rät auch das Veterinäramt zur Vorsicht bei Kontakten mit Hunden.

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