Sicher ankommen

21 neue Fahrbegleiter an der Christine-Brückner-Schule in Bad Emstal

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Kim Wicke aus Schauenburg-Hoof (vorne) ist nur eine von 21 neuen Fahrbegleitern an der Christine-Brückner-Schule: Vizelandrat Andreas Siebert, Schulleiter Ulf Imhof, Uwe Koch und Christiane Pietsch vom Sonderfachdienst Verkehr und Sport sowie Ausbilderin Birgit Schaumburg und Lothar Schmidt (beide KVG) gratulierten.

Bad Emstal - 21 neue Fahrbegleiter gibt es nun an der Christine-Brückner-Schule in Bad Emstal. Sie sorgen für mehr Sicherheit in Bussen und Straßenbahnen.

Sie sind Partner für Schüler und für Fahrer. Sie helfen Auseinandersetz-ungen, Verletzungen oder Beschädigungen zu vermeiden. Sie bieten Schutz für die kleinen Fahrgäste und übernehmen eine Vorbildfunktion. Während einer Feierstunde erhielten 21 neue Fahrbegleiter der Christine-Brückner-Schule in Bad Emstal von Vizelandrat Andreas Siebert ihre Zertifikate und ein kleines Geschenk.

Damit gehören sie zu den 400 Jungen und Mädchen an 15 Schulen im Landkreis, die für mehr Sicherheit in Bussen und Straßenbahnen sorgen.

„Das Engagement der Fahrbegleiter ist beispielhaft und führt dazu, dass die Fahrt von und zur Schule für Nutzer und Fahrer stressfreier und sicherer wird“, betonte Siebert in seiner kurzen Ansprache. Er selbst, so betonte er, hätte sich gewünscht, dass es zu seiner Schulzeit schon Fahrbegleiter gegeben hätte.

Fahrbegleiter wurden intensiv auf ihre Aufgabe vorbereitet

Bevor die Fahrbegleiter ihre ehrenamtliche Tätigkeit aufnehmen, werden sie intensiv auf ihre Aufgaben vorbereitet. So berichtete Trainerin Birgit Schaumburg von der KVG, dass die zukünftigen Fahrzeugbegleiter mit Rollenspielen in Deeskalation und Konfliktbewältigung geschult wurden.

Außerdem standen Strategien zum neutralen Verhalten sowie Kommunikationstechniken und Körpersprache auf dem Stundenplan. „Die Schüler sollen dabei auch ein Gefühl dafür erhalten, wann sie selbst agieren können und wann es besser ist, Hilfe zu holen“, so Schaumburg.

Große Freude auch bei Schulleiter Ulf Imhof: „Die neue Generation von Fahrbegleitern an unserer Schule zeigt, dass Jugendliche durchaus bereit sind, sich zu engagieren und ihre Mitschüler zu unterstützen“ und er fügte an: „Ich bin stolz auf euch, denn ihr seid auch Vorbild für die folgenden Klassen.“

Mit Engagement bei Bewerbungen punkten

Imhof und Siebert waren sich abschließend darin einig, dass die neuen Fahrbegleiter Kompetenzen erworben haben, die für das ganze Leben nützlich sind. „Ihr freiwilliges soziales Engagement ist beispielhaft“, betonte der Vizelandrat, und wies darauf hin, dass man mit dem Zertifikat in den Bewerbungsunterlagen durchaus auch bei späteren Arbeitgebern punkten könne. Zudem stärke die Ausbildung Selbstbewusstsein und Zivilcourage.

Die Ausbildung, die mithilfe von Koordinatoren an den Schulen organisiert wird, hat sich zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Die pro Lehrgang entstehenden Kosten von rund 5500 Euro werden vom Landkreis Kassel getragen. 

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