Eröffnung im Weihnachtsgeschäft

Aldi investiert 1,8 Millionen Euro in Bad Emstal und baut größeren Markt

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Über den Spatenstich für den neuen Aldi-Markt in Sand freuen sich: Friedrich Klei (übernimmt die Erdarbeiten, von links), Marc-Till Kampermann (Leiter des Bereichs Immobilien und Expansion Aldi), Joachim Schmidt (Geschäftsführer der BA Projekt GmbH), Bürgermeister Ralf Pfeiffer und Frank Schnittger (ebenfalls Erdarbeiten).

Bad Emstal. Das Weihnachtsgeschäft will Aldi-Nord am Standort Bad Emstal bereits in seinem neuen Verkaufsmarkt abwickeln.

Gestern erklärte der Discounter die Bauarbeiten offiziell als eröffnet. Die Erdarbeiten lassen sich bereits seit Mitte Februar am Kreisel in Sand beobachten.

1,8 Millionen Euro investiert das Unternehmen in den Neubau, der nur 150 Meter entfernt vom derzeitigen Markt auf der anderen Straßenseite entsteht. Der alte, etwa 20 Jahre alte Aldi sei mit einer Fläche von lediglich 650 Quadratmetern zu klein geworden, sagt Joachim Schmidt, Geschäftsführer der BA Projekt GmbH mit Sitz in Würzburg, der den Neubau plant.

Mit einer Verkaufsfläche von künftig 1000 Quadratmetern erweitere Aldi sein Sortiment - aus 1100 Produkten könnten Kunden dann wählen. Das Einkaufen werde bequemer, dafür sorgten breitere Gänge. Überhaupt werde sich das Gebäude im modernen Design präsentieren, mit bodentiefen Schaufenstern und im Verkaufsraum mit umlaufenden Fenstern.

80 breite Parkplätze 

Mehr Komfort versprechen Joachim Schmidt und Marc-Till Kampermann, Leiter des Bereiches Immobilien und Expansion von Aldi, auch beim Parken. Knapp 80 Stellflächen von jeweils drei Metern Breite werden geschaffen. Die Parksituation am alten Markt, wo Kunden ihre Fahrzeuge auf zwei Ebenen abstellen mussten, empfand Aldi als ungünstig.

In einem Radius von 40 Kilometern um Bad Emstal existierten etwa 40 Aldi-Märkte, so Kampermann. Die nächsten befinden sich in Wolfhagen, Fritzlar und Baunatal. „Wir hoffen, dass wir mit dem neuen Markt Kunden aus dem Umfeld der Gemeinde anziehen können“, sagt Schmidt. An eine Schließung anderer Standorte sei jedoch nicht gedacht. Bürgermeister Ralf Pfeiffer (parteilos) wertet die Investition von Aldi-Nord in eine eigene Immobilie als ein Bekenntnis zum Standort Bad Emstal.

Heimische Betriebe 

In drei Wochen sollen die Erdarbeiten abgeschlossen sein und der Rohbau beginnen. Bei der Vergabe der Arbeiten habe man vor allem heimische Betriebe berücksichtigt. Ende des Jahres soll der neue Markt eröffnen. Gleichzeitig wird dann der jetzige Markt, den Aldi lediglich gemietet hat, geschlossen. Was künftig aus dem Gebäude werden soll, ist nach wie vor unklar. Bürgermeister Pfeiffer geht davon aus, dass der Eigentümer die Immobilie vermarkten will. Allerdings wisse er derzeit nichts Konkretes.

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