Nah dran an den Menschen

ASB-Seniorenheim in Bad Emstal feiert 25-jähriges Bestehen

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In den letzten Zügen der Vorbereitung für das Fest am 1. August: von links Einrichtungsleiter Jens Rüppel, Selma Klein, Susanne Schutz und Regina König.

Ein Pflegeheim mitten im Tumult des Lebens – das ist das Konzept von ASB Wohnen in Bad Emstal. Das Credo: „Geborgenheit und Lebensqualität im Alter.“

Am 1. August feiert das Heim, das mitten in einem Wohngebiet in Sand liegt, 25-jähriges Bestehen. „Wir haben uns große Mühe gemacht, um unseren Bewohnern und den Leuten hier etwas Besonderes zu bieten“, sagt Einrichtungsleiter Jens Rüppel.

Es soll ein großes Fest für viele Menschen werden. Schließlich ist es ein Ort, an dem sich täglich viele Menschen aufhalten, leben und arbeiten. Platz für 70 Bewohner bieten die insgesamt drei Wohnblöcke. 81 Pflegekräfte sorgen für das Wohl der Bewohner. Einen großen Gartenbereich, Fitnessgeräte, zwei Pavillons zum Entspannen, tägliches Nachmittagsprogramm mit Kaffee, Spiel und Tanz – vieles wird geboten. Für Demenzkranke sind zwei Bereiche eingerichtet, die sich auf zwei Häuser aufteilen, mit dem Haus am Buchholz gibt es zusätzlich ein Angebot für ältere, aber auch jüngere Menschen mit psychischer Erkrankung.

„Das zeichnet uns aus, das Angebot gibt es hier schon seit 25 Jahren“, sagt Regina König, die Seele des Hauses, die seit 19 Jahren in der Verwaltung des Heims arbeitet. Gemeinsam mit Susanne Schultz, die seit 13 Jahren in der Pflegeeinrichtung aktiv ist, blickt sie auf eine lebendige Geschichte zurück. Prägend seien seit jeher die vielen Veranstaltungen und Feste gewesen.

Konzerte und Weihnachtsbasar

„Das 10-jährige Bestehen haben wir groß gefeiert“, erinnert sich König. Beliebt seien alljährlich auch die vielen Konzerte und ganz besonders der Weihnachtsbasar. Neben zahlreichen Veranstaltungen gab es seit 1994 auch größere und kleinere Umbauarbeiten. Der drei Häuser umfassende Kern des Heims besteht seit Beginn, wurde über die Jahre aber erweitert. Die Wohnbereiche wurden aufgestockt, um Platz für Einzelzimmer zu schaffen, die im Lauf der Jahre immer häufiger nachgefragt wurden. 2010 wurde der Begegnungspark im Grünen geschaffen und 2014 die Tagespflege eingeweiht, in der heute täglich zwölf Senioren tagsüber betreut werden. Ein Jahr später wurde der Eingangsbereich der Einrichtung renoviert und moderner gestaltet.

Das Fest gibt nicht nur Gelegenheit, in Erinnerungen zu schwelgen und zurückzublicken, sondern auch, um nach vorne zu schauen. Als jüngstes Projekt wurde der Terrassenbereich erweitert. „Wir wollen die Anlage weiter verschönern“, sagt Einrichtungsleiter Rüppel. Man plane auch, mehr räumliche Möglichkeiten zu schaffen, um das Angebot von 70 Plätzen in Zukunft möglicherweise erhöhen zu können.

„Wir wollen es auch schaffen, junge Leute für den Job des Altenpflegers zu begeistern, es ist eine Arbeit, bei der man viel zurückbekommt“, so Rüppel und ergänzt: „Wir wollen die Menschen noch mehr in die Einrichtung holen und Transparenz schaffen“. Das Fest anlässlich des Jubiläums am Donnerstag bietet da die perfekte Gelegenheit.

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