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21-Jähriger baut Unfall - Auto geht sofort in Flammen auf

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Von: Norbert Müller

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Schrottreif: Das Fahrzeug des 21-jährigen Naumburgers brannte komplett aus und ist ein wirtschaftlicher Totalschaden.
Schrottreif: Das Fahrzeug des 21-jährigen Naumburgers brannte komplett aus und ist ein wirtschaftlicher Totalschaden. © Feuerwehr Bad Emstal

Ein Verletzter und erheblicher Schaden – so lautet die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Wochenende im Kreis Kassel ereignete.

Balhorn - Wie ein Sprecher der Wolfhager Polizei erklärte, kam am Samstagnachmittag ein 21-jähriger Naumburger mit seinem Auto der Marke Cupra auf der Kreisstraße zwischen Elbenberg und Balhorn (Kreis Kassel), dem sogenannten Russenweg, aus bislang noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug sei auf einem Acker in Flammen aufgegangen und ausgebrannt. Der verletzte Fahrer habe noch selbstständig aus dem Fahrzeug aussteigen können, ehe es durch die Flammen zerstört wurde. Den Schaden schätzte er auf rund 50 000 Euro.

Die Feuerwehren von Bad Emstal wurden um 15.20 Uhr alarmiert, so Gemeindebrandinspektor Oliver Lenz. Nach seiner Einschätzung sei der Wagen zunächst gegen das Geländer vor einem Wasserdurchlass geprallt, habe sich dann überschlagen und sei auf dem Acker zum Stehen gekommen. Dabei habe das Fahrzeug nur knapp einen Straßenbaum verfehlt. Wenn das Auto gegen den Baum geprallt wäre, so Lenz weiter, wäre der Unfall wohl weit dramatischer ausgegangen.

Kreis Kassel: Auto fängt sofort Feuer - Fahrer kann sich retten

Das Auto, das hätten auch Ersthelfer erzählt, habe sofort Feuer gefangen und nach kürzester Zeit in Vollbrand gestanden. Der Fahrer habe sich selbst befreien können und sei von vorbeikommenden Verkehrsteilnehmern betreut worden, ehe Feuerwehr, der Rettungsdienst des ASB und der Notarzt aus Wolfhagen eintrafen.

In Vollbrand: Die Flammen erfassten nach kürzester Zeit das gesamte Fahrzeug.
In Vollbrand: Die Flammen erfassten nach kürzester Zeit das gesamte Fahrzeug. © Feuerwehr Bad Emstal

Der verletzte Fahrer sei dann nach der Erstversorgung am Unfallort vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht worden.

Die Bad Emstaler Feuerwehren waren mit insgesamt etwa 35 Kräften aus allen vier Ortsteilen am Einsatzort. Zwei Trupps unter Atemschutz löschten die Flammen. Laut Gemeindebrandinspektor Lenz war der Einsatz an der Kreisstraße nach einer guten Stunde beendet. Der GBI weiter: „Danach ging es dann direkt zur geplanten Jahreshauptversammlung ins Feuerwehrhaus in Sand.“ (Norbert Müller)

Auch auf der A7 kam es am Wochenende zu einem schweren Unfall.

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