Neujahrsempfang Bad Emstal

Bad Emstaler Bürgermeister hat die Gemeindekasse im Blick

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Versorgte auch Susanne Selbert, Landesdirektorin des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, mit Getränkemarken: Gemeindemitarbeiterin Sabine Schwarzer (links).

Bad Emstal - Beim Neujahrsempfang blickte Bad Emstals Bürgermeister Stefan Frankfurth auf die ersten Monate seiner Amtszeit zurück: neue Trinkwasserleitung und 70.000 gesparte Euro.

Eine ganze Menge Hände hatten Bad Emstals Bürgermeister Stefan Frankfurth und Gemeindevertretungsvorsitzender Wilfried Wehnes mit ihren Frauen am Freitagabend zu schütteln. Zum Neujahrsempfang waren zahlreiche Gäste in den Vitos-Festsaal nach Merxhausen gekommen, um gemeinsam das neue Jahr zu begrüßen.

Als Bürgermeister feierte Frankfurth hier Premiere, doch auch zuvor sei ihm die Veranstaltung als Hotelier, Kommunalpolitiker und Bürger schon immer eine Herzensangelegenheit gewesen. 1995 überzeugte er den damaligen Bürgermeister Eckhard Bräutigam von einem Heringsessen nach dem Empfang. Den Gaumenschmaus gibt es noch immer, doch „wer hätte einst gedacht, dass ich heute als Bürgermeister zu Ihnen spreche?“

Versorgte auch Susanne Selbert, Landesdirektorin des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, mit Getränkemarken: Gemeindemitarbeiterin Sabine Schwarzer (links).

Frankfurth blickte auf sechs Monate Amtszeit zurück

Beim Blick auf die ersten gut sechs Monate seiner Amtszeit zeigte sich Frankfurth zufrieden mit erfolgreichen Projekten wie dem Neubau der Trinkwasserleitung zwischen Kurpark und der Straße „Am langen Garten“, der „dank Rahmenvertragsfirmen und der ausgezeichneten Zusammenarbeit mit unserem Zweckverband Kommunale Dienste“ in Eigenleistung realisiert worden sei.

„Es macht stolz, mit solch motivierten Mitarbeitern zu arbeiten und dann verkünden zu können, dass 70.000 Euro eingespart werden konnten“, so Frankfurth, dem die Gemeindekasse eher Kopfzerbrechen bereitet. „Wir mussten eine haushaltswirtschaftliche Sperre verhängen, da sich die Gewerbesteuereinnahmen um fast die Hälfte reduziert haben.“

Wertschätzung für ehrenamtliche Gremienarbeit

Für die konstruktive Zusammenarbeit dankte der Rathauschef den Mandatsträgern über alle Parteigrenzen hinweg und warb bei den Bürgern um Wertschätzung für die ehrenamtliche Gremienarbeit: „Gegenseitige Wertschätzung ist absolute Voraussetzung, um miteinander vorwärts zu kommen.“

Bei Wilfried Wehnes stößt er damit auf offene Ohren, der Vorsitzende der Gemeindevertretung nämlich sieht „das Miteinander in der politischen Landschaft der Gemeinde zunehmend an Boden gewinnen“. Das sei nicht nur gut, sondern auch elementar wichtig. „Letztendlich sitzen wir alle in einem Boot und müssen vereint daran arbeiten, dass es nicht kentert“, so Wehnes.

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