Farbenpracht statt trübem Herbstblues

Bunter Herbstmarkt lockte hunderte Besucher in den Kurpark

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Brachte Leckeres aus der Natur zum Herbstmarkt nach Bad Emstal: Kräuterfrau Gabriele Günther. 

Bad Emstal. Die „Zwuggahs“ von Konstanze Becker sind die idealen Gartenbegleiter, wenn sich zum Sommerende die bunte Blütenpracht in den Winterschlaf verabschiedet. 

„Sie bringen Farbe in den grauen Alltag und haben bisher noch jedem ein Lächeln ins Gesicht gezaubert“, sagt die Fuldathaler Künstlerin über den Gartenzwerg-Buddah-Mix.

Auch für diejenigen, die dennoch Bekanntschaft mit dem Winterblues machen, hatte sie am Sonntag das Passende zum Bad Emstaler Herbstmarkt im Ortsteil Sand mitgebracht: aufmunternde Sprüche auf original Kirchschindeln. „Sie sehen nicht nur hübsch aus, sondern machen auch was mit den Menschen“, ist sie sich sicher.

Wer zur Aufmunterung dann aber doch lieber auf die Kraft der Natur setzt, war gleich gegenüber am Stand von Gabriele Günther richtig. Die Heilpraktikerin hatte jede Menge selbst zubereitete Marmeladen und Gelees im Angebot, allesamt aus eigens gesammeltem Grünzeug und Wildfrüchten. Sie kennt sich aus, das merkten ihre Besucher schnell beim Fachsimpeln über Wirkung und ideale Sammelzeitpunkte. „Die Hauptzeit der Kräuter ist schon vorbei, aktuell ist nur noch wenig zu finden, beispielsweise Meerrettich .“ Den hatte sie nicht dabei, dafür vielerlei hübsch verzierte Gläser und Flaschen mit wohltuenden Leckereien, wovon sich hunderte Besucher selbst überzeugten, als sie beim Bummel über das Marktgelände auch bei der netten Kräuterfrau Halt machten.

Herbstmarkt in Bad Emstal

Die Freienhagenerin war eine von vielen Ausstellern, die den Kurpark für einen Tag in ein herbstliches Paradies umfunktionierten, in dem die Bäume entlang der Einkaufsmeilen in Sachen Herbstlaub wetteiferten um das schönste Rot, das prächtigste Orange und das strahlendste Gelb.

Toppen konnten das nur die kräftigen Farben aus den Schminktöpfen von Ursula Schuppe, die unzählige Kinder in Fantasiegestalten verwandelte, die mindestens genauso bunt waren wie die „Zwuggahs“ von Konstanze Becker. (zhf)

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