Haus nach Brand unbewohnbar

Feuer in Bad Emstal: 93-Jährige kommt mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus

Zu einem Gebäudebrand kam es in Bad Emstal-Sand in der Straße An der Ems.
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Zu einem Gebäudebrand kam es in Bad Emstal-Sand in der Straße An der Ems.

Ein Einfamilienhaus in Bad Emstals Ortsteil Sand ist nach einem Feuer derzeit unbewohnbar.

Bad Emstal – Die Feuerwehren wurden am gestrigen Freitag um 13.31 Uhr alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte in der Straße An der Ems eintrafen, stand das Wohnhaus nach Angaben von Gemeindebrandinspektor Oliver Lenz in Vollbrand.

Die einzige Bewohnerin, eine 93-jährige Frau, habe sich zu diesem Zeitpunkt bereits außerhalb des Gebäudes befunden. Die Seniorin wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

Mehrere Trupps Atemschutzgeräteträger bekämpften das Feuer, das sich vor allem im Erdgeschoss ausgebreitet hatte. Sie verschafften sich zunächst von der straßenzugewandten Seite Zugang zum Gebäude, wenig später gingen sie auch von der rückwärtigen Seite gegen die Flammen vor. Mittels Druckbelüfter entrauchten die Einsatzkräfte das völlig verqualmte Haus.

Nach Feuer unbewohnbar: Ein Einfamilienhaus an der Straße An der Ems in Sand. Die Feuerwehren wurden am Freitag um 13.31 Uhr alarmiert.

In der Zwischenzeit war auch die Drehleiter der Feuerwehr Wolfhagen angefordert worden. Wie Oliver Lenz sagt, lösten die Einsatzkräfte Ziegel, um mit einer Wärmebildkamera unterm Dach nach Glutnestern zu suchen. Nach der Kontrolle habe das Dach wieder abgedichtet werden können.

Lenz geht davon aus, dass das Feuer im Erdgeschoss ausgebrochen ist. Dort befinden sich unter anderem die Küche, ein Schlafraum und eine Sauna. Die Polizei ermittelt nun die Brandursache. Die Schadenshöhe schätzen die Beamten auf 120 000 bis 150 000 Euro.

Insgesamt waren 46 Feuerwehrfrauen und -männer aus Sand, Balhorn, Riede, Merxhausen und Wolfhagen im Einsatz. (Antje Thon)

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