Viel Arbeit wartet derzeit im Bad Emstaler Rosengarten

Förderverein sucht Beetpaten für Bad Emstaler Rosengarten

Für den Rosengarten im Bad Emstaler Kurpark hofft nun die Vorsitzende des Kurpark-Fördervereins, Barbara Sörries-Herrnkind, neue Helfer als Beet-Paten mit ins Boot zu holen.
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Für den Rosengarten im Bad Emstaler Kurpark hofft nun die Vorsitzende des Kurpark-Fördervereins, Barbara Sörries-Herrnkind, neue Helfer als Beet-Paten mit ins Boot zu holen.

Für den Rosengarten im Bad Emstaler Kurpark sucht der Förderverein Beetpaten.

Bad Emstal – Vom Farbrausch des Sommers ist der Bad Emstaler Rosengarten noch weit entfernt. Die Pflanzen erwachen angesichts der kühlen Temperaturen gerade erst langsam aus dem Winterschlaf, allein die Tulpen stemmen sich tapfer gegen die Witterung und sorgen für rote und gelbe Tupfer in den mehr als 40 Beeten. Für die Aktiven des Fördervereins Kurpark Bad Emstal um die Vorsitzende Barbara Sörries-Herrnkind ist die Winterruhe längst vorbei. Die Beete wollen auf die neue Saison vorbereitet werden.

Jede Menge gibt es da zu tun nach dem langen Winter. All das Grünzeug, das der Wind eingetragen hat und Wurzeln geschlagen hat, gilt es zu beseitigen. Auch wenn Unkraut hier Beikraut heißt, ist es als unmittelbare Konkurrenz zu den Rosenstöcken, Staudenpflanzen, Gehölzen und sonstigen Blumen nicht unbedingt willkommen.

Gut 4000 Quadratmeter Fläche umfasst der Rosengarten als Teil des insgesamt knapp neun Hektar großen Bad Emstaler Kurparks. Und auch wenn die Mitarbeiter des Bauhofes im Park die meisten Aufgaben übernehmen: Die Hauptlast der Pflege der Pflanzen im Rosengarten zwischen Bahnlinie, Thermalbad und Karlsbader Straße ist Sache Ehrenamtlicher, die nicht unbedingt alle auch Mitglieder des Fördervereins sind. Allerdings besteht der Kreis derer, die mit Hacke, Harke und Schere die Beete in Schuss halten, nur aus einem halben Dutzend Gartenbegeisterter, sagt Sörries-Herrnkind. In diesem Frühjahr haben sie schon so manchen Buchs gestutzt und Stöcke zurückgeschnitten, aber tatsächlich sei für die kleine Truppe die ganze Arbeit nicht zu schaffen. Man benötige dringend mehr Leute, um die Arbeiten auf mehr Schultern zu verteilen.

Der Kurpark mit all seinen Facetten liegt ihr am Herzen: Barbara Sörries-Herrnkind ist Vorsitzende des Fördervereins und auch treibende Kraft bei der Entwicklung des Areals.

Deswegen wolle man jetzt um Beet-Paten werben, Leute, die sich eine der gut 40 Parzellen unterschiedlicher Größe aussuchen und die Pflege übernehmen. Alleingelassen werde dabei niemand, seitens des Fördervereins habe man immer einen Ansprechpartner, sagt die Garten- und Landschaftsarchitektin Sörries-Herrnkind, die neben ihrer Arbeit für Verein und Gesamtpark auch ihr persönliches Beet betreut.

Gerade in Zeiten der Pandemie sei die Aufgabe im Park attraktiv: „Man arbeitet im Freien, hat den Austausch mit anderen und kommt auch weg von der Einsamkeit“ – wenn man denn mag, denn jeder entscheide selbst, ob er für sich allein arbeite oder auch mal zusammen mit anderen. Belohnt werde man für die Arbeit letztlich von der Natur selbst, durch eine Blütenpracht, die jedes Jahr aufs Neue begeistere.

Interessenten mögen sich bei der zweiten Vorsitzenden des Fördervereins, Ingrid Ossowski, telefonisch unter 01 51/10 75 01 84, melden. (Norbert Müller)

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