Seit 15. Lebensjahr engagiert

Heini Bechtel mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Übergabe: Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke (rechts) zeichnete im Auftrag des Bundespräsidenten Heini Bechtel mit dem Bundesverdienstkreuz aus. Darüber freute sich auch Bechtels Ehefrau Erika. Foto:  Michl

Er hat sich Verdienste für den Sport erworben, hat sich kommunalpolitisch und als Patientenfürsprecher in Merxhausen verdient gemacht. Dafür wurde Heini Bechtel nun geehrt.

Bad Emstal. In Anerkennung seiner Jahrzehnte langen ehrenamtlichen Verdienste für den Spiel- und Sportverein (SSV) Sand und für seine Heimatgemeinde Bad Emstal wurde der im Ortsteil Sand mit seiner Ehefrau Erika lebende Heini Bechtel mit dem Verdienstorden am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

In seiner Laudatio auf den frisch gebackenen Bundesverdienstkreuzträger stellte Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke die Aussage John F. Kennedys an den Anfang: „Frage nicht, was der Staat für dich tun kann, sondern, was du für den Staat tun kannst.“ An diesen Satz hat sich der 75-jährige Heini Bechtel in seinem 60-jährigen ehrenamtlichen Engagement gehalten.

Herz schlägt für Sand

Bechtel, dessen Herz eindeutig für seinen Heimatort schlägt, ist seit 1951 nicht nur „seinem“ SSV bis heute treu geblieben, für den er als Leichtathlet und Fußballer aktiv war, sondern hat sich auch in der ehrenamtlichen Vorstandsarbeit bereits ab seinem 15. Lebensjahr in den unterschiedlichsten Funktionen bis hin zum ersten Vorsitzenden in die Pflicht nehmen lassen. Zudem war er Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Sports in Sand. Ohne Bechtel könnte der SSV wohl nicht die jetzigen Sportstätten sein eigen nennen – den zweiten, neuen Sportplatz, das Vereinsheim und die Umkleidekabinen. Als Planer, Organisator und „Vorarbeiter“ hat Heini Bechtel mit seinen Mitstreitern diese Projekte verwirklicht.

Dank an die Ehefrau

Aber auch als Gemeindevertreter, Mitglied im Kreis- und Bezirksrechtsausschuss des Hessischen Fußball-Verbandes und nicht zuletzt nach Eintritt in das Rentenalter als Patientenfürsprecher der Vitos-Kliniken in Merxhausen hat sich der gelernte Maurer um das Gemeinwohl verdient gemacht. Möglich war sein Engagement aber nur, so Heini Bechtel in seinen Dankesworten, „weil meine Frau Erika mir immer den Rücken frei gehalten hat“.

Auch sie wurde ausgezeichnet. Karl-Heinrich Auffarth (Marburg), Ehrenamtsbeauftragter im Hessischen Fußball-Verband, zeichnete im Namen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sie und auch ihren Ehemann mit der DFB-Ehrenurkunde und -Uhr aus. (zih)

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.