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Jubiläumskonzert: 150 Jahre Chorgesang in Bad Emstal-Sand

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Von: Kathrin Müller

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Schluss-Akkord: Alle Chöre sorgen für ein gelungenes musikalisches Finale.
Schluss-Akkord: Alle Chöre sorgen für ein gelungenes musikalisches Finale. © Viola Ritter

Auch Gastchor „Chorisma“ aus Wabern mit dabei.

Bad Emstal – Nach über zwei Jahren coronabedingter Singpause konnte in der evangelischen Kirche in Sand endlich wieder ein Konzert gegeben werden. Gefeiert wurde ein runder Geburtstag: 150 Jahre Freier Volkschor.

Gastgeber war das Vokalensemble „Einfach Wir“ Bad Emstal unter der Leitung von Waldemar Sheljaskow. In der gut besuchten Kirche wurde ein vielfältiges Chorprogramm geboten.

Die Hausherrin, Pfarrerin Dr. Gisela Natt, eröffnete die Glückwünsche mit einer Ansprache. Passende Worte fand auch Bürgermeister Stefan Frankfurth mit einer Urkunde und einem „Flachgeschenk“, wie er die finanzielle Zuwendung scherzhaft nannte.

Zwei Redner des Mitteldeutschen Sängerbundes und des Sängerkreises Kassel brachten ebenfalls Urkunden und Spenden, erwähnt wurden auch die Spenden der beiden Bad Emstaler Geldinstitute.

Drei Vorstandsmitglieder von „Einfach wir“ führten locker durch das Programm. In einer abwechslungsreichen Abfolge erklangen leise und laute Stücke, wurde a capella und mit Keyboard-Begleitung gesungen.

Als Gastchor trat „Chorisma“ aus Wabern auf, ebenfalls unter der musikalischen Leitung von Waldemar Sheljaskow. Ein weiterer akustischer Leckerbissen war das Männerensemble „man(n) singt“ mit Ensemble-Chef Andreas Kowalczyk.

Nach einer Stunde Musik-Genuss gab es eine Pause, die Gäste wurden auf dem Kirchplatz mit Snacks und kühlen Getränken bewirtet. Die Gelegenheit zum Plaudern wurde gern genutzt.

Im zweiten Teil hörten die Gäste Stücke wie „Applaus, Applaus“ der Sportsfreunde Stiller, „Vater unser“ von Hanne Haller und „Wir ziehen in den Frieden“ von Udo Lindenberg.

Am Ende gab es noch zwei Danksagungen: Für Andreas Kowalczyk, den langjährigen Chorleiter des Freien Volkschores und für die Sängerinnen und Sänger dieses Chores, denn ohne sie hätte dieser Tag nicht gefeiert werden können. Sie wurden mit großem Applaus und Rosen geehrt.

Alle Chöre sangen als Zugabe „Geh aus mein Herz und suche Freud“. Bei der letzten Strophe wurde dann auch das Publikum mit einbezogen: „Ich singe mit, wenn alles singt“. (Kathrin Müller)

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