Ausstellung am Tag des offenen Denkmals im Bonhoefferhaus

Kunstwerke mit Dorfkirche in Balhorn gesucht

Rückt die Balhorner Dorfkirche in den Fokus eines Kunstwettbewerbs: Julia Bröske, Vorsitzende des Fördervereins zur Renovierung und Erhaltung der evangelischen Kirche Balhorn.
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Rückt die Balhorner Dorfkirche in den Fokus eines Kunstwettbewerbs: Julia Bröske, Vorsitzende des Fördervereins zur Renovierung und Erhaltung der evangelischen Kirche Balhorn.

Wenn am Sonntag, 12. September, überall in Deutschland zum Tag des offenen Denkmals eingeladen wird, dann heißt es im Bad Emstaler Ortsteil Balhorn „Kirche trifft Kunst in Balhorn“.

Unter diesem Motto sollen dann Werke gezeigt werden, die der Förderverein zur Renovierung und Erhaltung der evangelischen Kirche vorab im Rahmen eines Kunstwettbewerbs auswählen wird.

„Wir wollen unsere Arbeit so wieder etwas in den Fokus der Öffentlichkeit rücken und außerdem Künstlern die Chance geben, in den schweren Zeiten der Pandemie auf sich aufmerksam zu machen“, sagt Julia Bröske. Die Vorsitzende des Fördervereins stammt gebürtig aus Oelshausen und ist durch die dort alle fünf Jahre stattfindende „Dorf-eigen-Art“ mit Kunstprojekten bestens vertraut. „Ich kenne die Initiatorin Sylvia Kernke gut und habe mir bei ihr auch einige Tipps für unseren Wettbewerb geholt.“

Gewünscht sind laut Bröske Arbeiten, die die „wunderschöne Dorfkirche“ im Mittelpunkt des Ortes Balhorn zeigen. „Der Kreativität der teilnehmenden Künstler sind dabei keine Grenzen gesetzt, möglich sind alle Techniken der Bildenden Kunst wie Zeichnungen, Malerei, Druck- und andere Grafiken, Fotografie, Plastiken, Collagen, Filme und Installationen.“

Als Anreiz winkt ein Preisgeld, das von der Bürgerstiftung Bad Emstal zur Verfügung gestellt wird. „Wir haben eine fachkundige Jury zusammengestellt, die am Ende drei Werke auswählen und entsprechend mit 500, 300 und 200 Euro prämieren wird“, sagt die Balhornerin und stellt noch einen weiteren Bonus in Aussicht. „Wir haben als Verein Interesse, die Rechte an einzelnen Arbeiten zu erwerben, um damit möglicherweise verschiedene Produkte wie Taschen, Tassen oder Ähnliches anzufertigen und zugunsten der Kirche zum Verkauf anzubieten.“

Die Ausstellung der eingereichten Kunstwerke soll am Tag des offenen Denkmals ab 11 Uhr im frisch renovierten Bonhoefferhaus stattfinden und – vorbehaltlich der Pandemieentwicklung – durch ein Gemeindefest begleitet werden. In den Folgetagen können die Werke dann noch bis zum Sonntag, 19. September, jeweils von 16 bis 18 Uhr besichtigt werden.

Julia Bröske und ihre Vereinskollegen freuen sich auf viele Bewerbungen, die möglichst zeitnah und spätestens bis zum 1. September eingereicht werden sollten.

Weitere Informationen gibt es bei Julia Bröske unter der Telefonnummer 0 56 25/9 97 99 79 oder per Mail an julia.broeske@gmx.de. (Sascha Hoffmann)

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