Fußball-Verbandsliga: Im SSV-Lager schielt man wieder nach oben

Sand empfängt Eschwege

Torschütze im Hinspiel: Daniel Wagner, hier gegen den Korbacher Nico Müller, schoss den 2:1-Siegtreffer gegen Eschwege. Archivfoto:  Michl

Sand. Wenn in der Fußball-Verbandsliga Nord am Sonntag, 15 Uhr, beim SSV Sand der SV 07 Eschwege seine Visitenkarte abgibt, dann steht vielleicht mit SSV-Spieler Daniel Wagner ein Protagonist im besonderen Fokus.

In der letztjährigen Saison trug Wagner nicht nur das Trikot der Kicker aus der Dietemannstadt an der Werra, im Hinspiel war der Sander auch der Matchwinner. In der dritten Minute der Nachspielzeit tütete er mit seinem Treffer an alter Wirkungsstätte nämlich den 2:1-Sieg der Elf von Trainer Peter Wefringhaus ein.

Beide Mannschaften sorgten im Mittwochsprogramm für eine gelungene Generalprobe. Die Gäste von Coach Rafal Klajnszmit feierten da einen 4:0-Heimsieg gegen Schauenburg, die Sander meisterten die Auswärtshürde in Korbach gar mit 6:0.

Da die Kontrahenten vermeintlich den Klassenerhalt in trockene Tücher gewickelt haben, die Eschweger haben einen 15-Punkte-Vorsprung zu einem direkten Fahrstuhlplatz, Sand hat fünf Zähler mehr auf dem Konto, spricht alles für einen offenen Schlagabtausch. Deshalb sieht sich Wefringhaus auch nicht in der klaren Favoritenrolle. Wobei sich aber für seine Elf nach dem zuletzt hingelegten tollen Lauf ein kleiner Lichtblick nach oben aufgetan hat, denn der SSV-Rückstand auf den Relegationsplatz, den aktuell Bad Soden einnimmt, ist auf nur noch fünf Punkte zusammengeschrumpft. Und die Sprudelstäder sind am kommenden Mittwoch, 18.30 Uhr, Gast auf der Sander Höhe. Im SSV-Lager schielt man wieder nach oben.

Gegen Eschwege müssen die Sander einen SV-Spieler besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen: Felix Schulz, der bisher schon 21 Mal ins Schwarze traf.

Bester SSV-Vollstrecker ist momentan Kapitän Tobis Oliev (12.).

Personell plagen Wefringhaus keine großen Sorgen. Zwar fehlen verletzungsbedingt weiterhin Christian Kellermann und Marcel Wippel, ansonsten kann er aber aus dem Vollen schöpfen. „Nach derzeitigen Stand sind alle Mann an Bord“, freut sich SSV-Fußballchef Helmut Bernhardt.

Von Reinhard Michl

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