Zwerge freuen sich aufs Planschen

Sanitärräume in Bad Emstaler Kindergarten für 95 000 Euro erneuert

Kita-Leiterin Sabine Sitzmann (von rechts), Bürgermeister Stefan Frankfurth und Jürgen Werner vom DRK
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Freuen sich über die neuen Räume: Kita-Leiterin Sabine Sitzmann (von rechts), Bürgermeister Stefan Frankfurth und Jürgen Werner vom DRK, dem Träger. 

Es war ohne Zweifel an der Zeit: Auf den Klos, auf denen zuletzt die Kinder der Bad Emstaler Kindertagesstätte Zwergenhöhle ihr Geschäft verrichteten, thronten mitunter schon deren Großeltern, als diese vor 50 Jahren selbst noch zu den Kita-Kindern zählten.

Bad Emstal – Ein halbes Jahrhundert nämlich, sagte Bad Emstals Bürgermeister Stefan Frankfurth, seien die sanitären Einrichtungen alt gewesen und damit tatsächlich fällig für eine Runderneuerung. Die wurde dann ausgesprochen flott während der Sommerferien abgewickelt. „Die neuen Sanitäranlagen haben wir in Rekordzeit geschafft“, sagte der Verwaltungschef stolz. Ende Juni sei der Beschluss zur Sanierung gefasst worden und zwei Monate später sei nun schon alles fertig, auch weil man ohne Verzögerung die nötigen Firmen habe engagieren können. „Da hat mal alles gepasst“, so Frankfurth.

Das gilt im Übrigen auch für die Finanzierung. „Wir sind deutlich unter der Veranschlagung geblieben. Das ist ja auch eher selten.“ Mit 100 000 Euro war der Rahmen gesteckt, am Ende kam man mit rund 95 000 Euro aus.

Auch Kita-Leiterin Sabine Sitzmann ist glücklich angesichts der sanierten Räume. Die seien nicht nur schnell hergerichtet worden, sondern vor allem auch „sehr schön geworden“. Sitzmann weiter: „Wir haben auch ganz tolle Planschrinnen bekommen. Da können wir jetzt auch im Winter planschen.“

Besagte Rinnen sind die lang gezogenen Waschbecken, die stufig angelegt und damit für Wasserspiele geeignet sind. Jetzt habe man auch in den insgesamt drei Waschräumen für die Kinder jeweils drei WCs in unterschiedlichen Höhen – für jedes Alter und jede Größe die passende. Das alles, berichtete die Kita-Leiterin, sei bei Kindern und auch Eltern sehr positiv angekommen.

„Wir haben immer mal wieder angemerkt, dass die Toiletten in die Jahre gekommen sind“, sagte Jürgen Werner, Geschäftsführer der DRK Soziale Einrichtungen GmbH aus Bad Wildungen, dem Träger des Kindergartens. „Gerade jetzt in Corona-Zeiten ist es ganz wichtig, dass man sich gut die Hände waschen und vernünftig auf die Toilette gehen kann.“

Die gute Abstimmung zwischen Bürgermeister, Planer und Träger habe zur schnellen Realisierung beigetragen. Architekt Christian Gerlach sprach von der Herausforde

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