Ferien ohne Langeweile

Teilnehmerrekord bei Ferienspielen in Bad Emstal

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Das Team „Feuerfaust“ beim Fußball: Unser Bild zeigt (v. l.) Maurice Kalman, Christian Engel, Nele Kröner, Tom Wöllenstein, Jonas Nichter und Tim Becker.

Bad Emstal. Mindestens 80 Kinder haben täglich die Ferienspiele in Bad Emstal besucht. Für einen aber waren es die letzten Spiele - Jugendpfleger Klaus Ferrari hört nach 28 Jahren auf.

Pure Freude war bei den Ferienspielen in Bad Emstal angesagt: Jeder Tag begann um 9 Uhr mit einem ausgelassenen, gemeinsamen Frühstück im Bad Emstaler Kur- und Festsaal.

Nachdem sich die Kinder gestärkt hatten, bekamen sie ein vielältiges Programm geboten: Schwimmbadbesuche, kleine Wanderungen, eine Rallye im Kurpark, Hütten bauen im Wald und vieles mehr. „Es ist wichtig, dass die Kinder rauskommen und toben“, so Klaus Ferrari, Jugendpfleger und Hauptorganisator der Ferienspiele.

Nach einem ordentlichen Mittagessen ging es nachmittags etwas beschaulicher, aber trotzdem spannend zu: An mehreren Stationen konnten die Kinder basteln, malen, sich im Gesicht bemalen lassen oder spielen. Wer noch überschüssige Energie hatte, konnte natürlich auch Fußball spielen oder einfach toben. Immer gemeinsam, immer mit betreuenden Jugendlichen aus der Umgebung, die sich freiwillig bei den Ferienspielen engagieren. Sie organisierten die Aktionen und sorgten für großen Spaß.

Und das kam an: Die achtjährige Sabrina Dörnel freute sich, dass sie „tolle Sachen machen konnte, wie ins Schwimmbad gehen oder wandern.“

Der siebenjährige Felix Giesler aus Bad Emstal hatte am meisten Spaß beim Fußballspielen. Er möchte auch im kommenden Jahr unbedingt wieder dabei sein.

Nur an den letzten beiden Tagen der Ferienspiele mussten sich die Kinder drinnen beschäftigen. Durch anhaltenden Regen fielen einige Aktionen, wie eine Wasserolympiade, ins Wasser. Aber: Der Spaß ging weiter, denn Fußball oder Werwolf können auch drinnen gespielt werden. Wenn die Kinder ab 16 Uhr abgeholt wurden, waren sie glücklich und freuten sich schon auf den nächsten Tag.

Der einzige, aber große Wermutstropfen: Jugendpfleger Klaus Ferrari und die Köchin Christiane Hanses waren in diesem Jahr das letzte Mal dabei. Ferrari dazu: „Ich habe schon ein paar Tränen verdrückt.“ Er freue sich, dass die Ferienspiele gut angenommen werden und hofft, dass das Angebot in seiner Form bestehen bleibt. Aber, seiene 28-jährige Ferienspiel-Karriere endete mit einem Tusch: In diesem Jahr waren jeden Tag mindestens 80 Kinder da, manchmal auch 100 - ein Rekord.

Mitarbeit möglich

Jugendliche, die sich gerne bei den Ferienspielen oder anderen Aktionen der Jugendpflege engagieren wollen, können sich bei der Jugendpflege Bad Emstal melden, unter Telefon: 0 56 24 / 99 97-21 oder per E-Mail: jugendpflege@bad-emstal.de.

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