Scheune im Ortsteil Balhorn niedergebrannt

Ursache für Großbrand in Bad Emstal ist noch ungeklärt

Bad Emstal. Der Brand eines alten Fachwerkhofes an der Balhorner Hauptstraße, der am Donnerstagmittag ausgebrochen war, hielt die Einsatzkräfte der Feuerwehr auch am Freitag noch in Atem.

Mitglieder der Balhorner Wehr hatten den ganzen Freitag über noch alle Hände voll zu tun, um immer wieder aufflackernde Brandherde abzulöschen und die Rauchentwicklung im Bad Emstaler Ortsteil einzudämmen.

Auch die Kripo war am späten Freitagvormittag an der Brandstelle, konnte sich aber nur einen groben Überblick verschaffen, weil die Löscharbeiten noch nicht abgeschlossen waren und im Bereich des völlig heruntergebrannten Scheunentraktes noch zu hohe Temperaturen herrschen, wie ein Polizeisprecher erklärte. Die Brandstelle wurde beschlagnahmt, Personen mit Ausnahme der sich weiter im Einsatz befindenden Feuerwehrleute ist das Betreten des Areals verboten. Voraussichtlich kommende Woche werden sich die Experten der Kasseler Kripo an die Erforschung der Brandursache machen, die derzeit noch völlig unklar ist.

Der Schaden am Fachwerkgebäude, das seit einiger Zeit unbewohnt ist, sowie an Scheune und Garagen wird unterdessen auf 120.000 Euro geschätzt. Wie hoch die Schäden an Nachbarhäusern sind, ist derzeit noch ungeklärt. Fassaden und Fensterrahmen haben durch die enorme Hitze gelitten, auch geriet eine nahe gelegene Wiese mit Heu in Brand.

Dieses Video wurde uns von Nutzer Marek Finke zur Verfügung gestellt.

Balhorns Wehrführer Oliver Lenz, der gemeinsam mit Gemeindebrandinspektor Andreas Kuntze den Einsatz leitete, zog am Freitag eine erste, positive Bilanz. Das Übergreifen der Flammen von der beim Eintreffen der Wehren bereits inVollbrand stehenden Scheune habe man verhindern können. Auch das zur Scheune gehörende Fachwerkhaus konnte gehalten werden.

Zum Löschen wurde auch Wasser aus dem Balhorner Waldschwimmbad entnommen. Laut Wehrführer Lenz ist das Bad ab Samstag wieder geöffnet.

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