Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie zieht Mitte Dezember um

Vitos investiert am Standort Merxhausen

Merxhausen. Vitos in Merxhausen steht in diesem Jahr eine weitere große Veränderung bevor. Und damit wird sich für diesen und den Kasseler Standort eine Menge ändern. 

Am 15. Dezember wird die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Kassel eröffnet. Dann verlassen die Allgemeinpsychiatrie und die Stationen für depressive Erkrankungen, Borderlinestörung, Trauma und Angststörung Merxhausen. Bereits Mitte Oktober war die Kinder- und Jugendpsychiatrie nach Kassel in ein neues Gebäude gewechselt.

Die Zahl der Betten am Standort Bad Emstal wird sich damit von 250 auf 140 zum Jahresende reduzieren, das sagt Klinik-Geschäftsführerin Irmgard Raschka-Halberstadt. Sie betont, dass sich für viele Mitarbeiter mit dem Bezug der Klinik in Wilhelmshöhe der Arbeitsort ändern werde. Mit den strukturellen Veränderungen reagiert Vitos Kurhessen auf den Wunsch, Menschen eine wohnortnahe Behandlung zu bieten. Zudem seien einige Häuser in Merxhausen in die Jahre gekommen.

Die frei werdenden Kapazitäten geben Vitos den Raum für weitere Erneuerungen. So soll bereits zwischen den Jahren mit der Sanierung der Gerontopsychiatrie in Merxhausen begonnen werden, die in Haus 4 untergebracht ist und 36 Betten umfasst. Vitos will 450 000 Euro in die Modernisierung investieren, die im kommenden Frühling abgeschlossen sein soll. Vor Beginn der Bauarbeiten ziehen die Patienten auf die Station, die Mitte Dezember frei wird.

Haus 3, in dem die Kinder- und Jugendpsychiatrie untergebracht war, soll künftig als Lager genutzt werden. Die Häuser 7 und 12, Zweckbauten aus den 1960er-Jahren, eignen sich nicht mehr für die Unterbringung von Patienten, sie werden Mitte 2018 abgerissen. 

Vitos Kurhessen hat in den vergangenen Jahren zwei moderne Kliniken in Kassel gebaut und über 33 Millionen Euro investiert. Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie wurde im Oktober bezogen. Mitte Dezember wird am Bergpark in Wilhelmshöhe die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie fertiggestellt. Der Bau kostete Vitos 20 Millionen Euro, 1,79 Millionen Euro gab das Land Hessen dazu. Das Haus in Kassel wird 135 Betten zur Behandlung psychisch kranker Menschen bieten, aufgeteilt in vier psychiatrische, eine psychosomatische und eine Komfortstation, auf der es nur Einzelzimmer gibt. Im neuen Gebäude in Kassel werden etwa 170 Personen arbeiten. 

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