63 000 Euro für Ausbau des Fußweges zwischen altem und neuem Ortsteil bewilligt

Bald sicherer unterwegs

Bald besser begehbar: Ortsvorsteher Christian Schüßler auf dem Fußweg, der die beiden Teile von Wenigenhasungen verbindet. Auch die Brücke wird saniert. Foto: Husung

Wenigenhasungen. Gut begehen lässt sich der Fußweg entlang des Linsebaches zwischen Lange Straße und Erpeweg wahrlich nicht. Der Untergrund ist schadhaft und sehr schmal. Eine Beleuchtung gibt es nicht. Doch der knapp 250 Meter lange Weg hat eine wichtige Funktion: Er verbindet die Altdorflage und das Neubaugebiet Wenigenhasungens.

Nun dürfen sich die Bewohner freuen, denn es gibt 63 000 Euro für die Sanierung des Weges. 60 Prozent der Summe kommen vom Land, 40 Prozent gibt die Stadt Wolfhagen. „Das ist das erste bauliche Projekt, das wir im Rahmen des Programms zur Dorferneuerung, an dem wir seit 2008 teilnehmen, umsetzen“, sagt Dierk Schwedes, Leiter der Arbeitsgruppe, die sich mit baulichen Vorhaben in Wenigenhasungen beschäftigt. Der Bewilligungsbescheid werde am Mittwoch übergeben, so der Landschaftsarchitekt.

Sicher, hell und freundlich

Vorrangig soll durch den Ausbau die Sicherheit des Weges, den hauptsächlich Kinder nutzen, um zur Erpetalschule und zurück zu gelangen, verbessert werden, erläutert Ortsvorsteher Christian Schüßler. „Zum Linsebach hin wird ein Geländer angebracht, auf der anderen Seite ist ein neuer Lattenzaun geplant.“ Außerdem wird der Weg verbreitert und der Asphalt, der sich an einigen Stellen bereits hebt, entfernt. „Die Oberfläche soll dann gepflastert werden“, erläutert Schüßler. Die Brücke, mittels derer der Weg die Erpe überquert, wird verbreitert und bekommt ein neues Geländer aus Holz. Ganz wichtig: die Beleuchtung. „Gerade im Winter trauen sich viele nicht, den Weg zu benutzen, weil es so dunkel ist“, sagt der Ortsvorsteher. Fünf Laternen werden installiert.

Hochwasserschutz

Obwohl die Linse nur ein Bächlein ist, gibt es Zeiten im Jahr, zu denen sie sehr viel Wasser führt. Daher wird bei der Sanierung auch der Hochwasserschutz bedacht. „Das Bachbett ist schon an einer Stelle etwas ausgeweitet worden. Genau das werden wir auch an anderen Stellen machen - dort, wo es eben möglich ist“, sagt Schüßler.

Wenn das alles erfolgt ist, fehlt nur noch eine Sache: ein einheitlicher Name. Derzeit kursieren im Dorf Bezeichnungen wie Schulpfad, Schulsteg, Steinweg, Gänsegässchen und Linseweg. Manche sagen aber auch einfach: „An der Linse rupp“. Die Namensfindung gehört ebenso zu den Zielsetzungen wie die baulichen Vorhaben. „Sowie die Ausschreibung erfolgt ist und wird den Auftrag vergeben haben, geht es los“, sagt Dierk Schwedes. Und das soll spätestens im Frühjahr sein. Foto: Archiv

Von Esther Husung

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