ZDF-Sendung

Ehlener verkauft 200 Jahre alte Offiziersuhr bei "Bares für Rares" - um einmal dabei zu sein

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Die Vorstellung des Kandidaten: Michael Schmidt aus Ehlen hat die Händler bei Bares für Rares begeistert.

Ehlen. Als Michael Schmidt aus Ehlen seine 200 Jahre alte Offiziersuhr zum Kauf anbot, ahnte er nicht, dass er so großes Interesse bei den Antiquitätenhändlern wecken würde.

Doch der französische Offizierswecker, um das Jahr 1800 hergestellt in der Schweiz, zog alle Aufmerksamkeit auf sich.

Schmidts souveräner Fernsehauftritt beeindruckte. Zunächst bot er dem bekannten Entertainer Horst Lichter das Du an. „Ich bin der Ältere“, sagte Schmidt. Lichter, der bekannt dafür ist, dass er sämtliche Kandidaten duzt, willigte freundlich ein. In herrlicher Kulisse auf dem Schloss Drachenburg bei Königswinter präsentierte Schmidt die Uhr aus Familienbesitz. Antiquitätenhändler Albert Meier nahm das gute Stück unter die Lupe und schwärmte nahezu von dem filigranen Werk. Sogar ein spiralförmiges Schwingsystem enthält die Uhr, die in der Schweiz hergestellt wurde. 3000 Euro – das waren die Preisvorstellungen von Michael Schmidt. Doch Experte Meier schätzte den Verkaufswert auf 4000 bis 5000 Euro.

Dieses Video ist ein Inhalt der Videoplattform Glomex und wurde nicht von der HNA erstellt.

„Bares für Rares“: So viel Geld verdienen die Promis in der Sendung

Mit dieser Expertise ging Schmidt dann in die Händlerrunde. Schnell war klar, dass Auktionator Wolfgang Pauritsch ins Rennen gehen wird. Zwischen ihm und Antiquitätenhändler Fabian Kahl wurden die von Schmidt gewünschten 3000 Euro relativ schnell überboten. Am Ende machte Pauritsch den Deal mit dem 80-Jährigen aus Ehlen. 3850 Euro erzielte er für das Prunkstück. Als Horst Lichter dann nachhakte, warum Michael Schmidt sich denn von dieser Uhr trennen wollte, sagte Schmidt: „Ich habe die Sendung öfter gesehen und gedacht, irgendwas muss dir doch einfallen, dass du mal da hinkommst.“ Das hat auf jeden Fall geklappt.

Die "Bares für Rares"-Ausgabe mit Michael Schmidt vom 12. Juli kann man sich hier in der ZDF-Mediathek anschauen.

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