Zwergwidder-Rassekaninchen von Kurt Ulott ist Bundessieger

Blauer im Goldglanz

Deutscher Meister: Ein Zwergwidder Blau-Rassekaninchenrammler aus der Zucht von Kurt Ulott wurde Bundessieger 2009. Foto: zih

Breuna. Riesenerfolg für den Breunaer Rassekaninchenzüchter Kurt Ulott: Ein aus einem Wurf im März des Jahres stammender und von ihm gezüchteter Zwergwidder Blau-Rammler wurde bei der 29. Bundesleistungsschau des Zentralverbandes Deutscher Rassenkaninchenzüchter Bundessieger in Karlsruhe Bundessieger. Das Tier ist also Deutscher Meister.

Doch damit noch nicht genug. Neben der Gold- brachte Kurt Ulott auch noch eine Bronzemedaille mit. Denn in der gleichen Rasse-Zuchtgruppe (zwei, vier Jungtiere aus einem Wurf) belegte der 58-jährige Breunaer punktgleich mit dem Vizemeister den dritten Platz.

Viele Kaufanfragen

Mit dem jetzt in Karlsruhe auf Platz eins bewerteten Tier hatte der Breunaer Hobbyzüchter bereits den Titel eines Hessischen Landessiegers 2009 gewonnen. Insgesamt wurden bei der Rassekaninchen-Bundesschau in dem Messehallen der badischen Metropole fast 30 000 Tiere aus fast allen Rassen und Farbenschlägen den Preisrichtern vorgestellt - von denen knapp über die Hälfte auch zum Verkauf angeboten wurden. Aber Kurt Ulott denkt nicht daran, sein Siegertier zu veräußern. Vielmehr soll der Rammler in seinen Ställen zur weiteren Zucht eingesetzt werden.

Unmittelbar nach dem Titelgewinn Bundessieger seines Rammlers, liegen dem Breunaer bereits viele Kaufanfragen aus ganz Deutschland für Jungtiere aus seiner Zwergwidder Blau-Zucht vor. Der Preis pro Tier liegt dabei zwischen 30 und 80 Euro. Kurt Ulott, der für sein Hobby im Jahr rund 1000 Euro (Fertigfutter sowie Impfungen) an fixen Kosten aufwendet, sagt: „Reich kann man davon nicht werden. Denn von den aus einem Bestand von etwa 35 Alttieren jährlich gezüchteten 90 bis 100 Jungtieren erfüllen, wenn man Glück hat, vielleicht nur gut ein Drittel die geforderten Qualitätsmerkmale.“

Neben seiner Lieblingsrasse Zwergwidder Blau züchtet der Breunaer als Mitglied des K 49 Zierenberg und des Widderklubs Kurhessen aber auch noch Helle Großsilber sowie Loh Kaninchen Schwarz. Begonnen hat Ulott mit seinem Hobby 1961 im Verein K 36 Volkmarsen, nahm sich dann 1969 aus beruflichen Gründen eine Auszeit, gab die Tiere in die Obhut seines Sohnes. Erst vor fünf Jahren fing Ulott mit den Rassekaninchen des Sohnes wieder mit der Zucht an. (zih)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.