Bergung dauerte bis in die späten Abendstunden

Vollsperrung nach Unfall mit Gefahrgut-Lastwagen auf A44 aufgehoben

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Auf der A44 ist es zwischen den Anschlussstellen Breuna und Warburg zu einem Lkw-Auffahrunfall gekommen (Symbolbild).

Auf der A44 ist es in Richtung Dortmund zwischen den Anschlussstellen Breuna und Warburg zu einem Auffahrunfall gekommen, an dem auch ein Gefahrguttransport beteiligt war.

Dieser Artikel wurde aktualisiert am 11. Dezember um 7.40 Uhr - Das teilte die Polizei am Dienstag gegen 12.40 Uhr mit. Wie die am Unfallort eingesetzten Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal berichten, hatte der Fahrer eines Gefahrgut-Lkw wegen eines Staus gegen 12 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen anhalten müssen. Der Fahrer eines folgenden Lastwagens hatte dies offenbar zu spät bemerkt. Er war zwar noch nach links ausgewichen, hatte den Silo-Auflieger des vorausfahrenden aber dennoch getroffen. Beide Fahrzeuge wurden dabei beschädigt. 

Die Feuerwehr konnte anschließend zügig Entwarnung geben. Aus dem Silo-Auflieger, der Formaldehyd geladen hat, waren keine Stoffe ausgetreten.

Durch die Beschädigung des mit Formaldehyd beladenen Siloaufliegers gestalteten sich die Bergungsarbeiten allerdings aufwendig. Um besagten Auflieger bergen zu können, musste der Gefahrstoff zunächst durch eine Fachfirma umgeladen werden, bevor die havarierten Fahrzeuge abgeschleppt werden konnten.

Wegen der Bergungsarbeiten war die A44 bis in die späten Abendstunden in Richtung Dortmund voll gesperrt, wodurch es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kam.

Der Verkehr staute sich über eine Länge von 12 Kilometern bis nach Zierenberg. Auch auf den Umleitungsstrecken im Wolfhager Land kam es zu Behinderungen.

Bei dem Unfall blieben beide Fahrer laut Polizei unverletzt. Die Beamten der Polizeiautobahnstation in Baunatal schätzen den Schaden auf 30.000 Euro.

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