Alle wollen Sanierung des Wettesinger Kindergartens

Das Haus der Begegnung in Wettesingen wird derzeit als Kindertagesstätte genutzt: Hier werden die Kinder betreut. Im Sommer 2016 soll der benachbarte Kindergarten nach der Sanierung wieder nutzbar sein. Fotos:  Wüllner

Wettesingen/Breuna. Der Kirchenkreisvorstand hat am 15. April die Sanierungsmaßnahme der evangelischen Kindertagesstätte Wettesingen mit dem Finanzierungsplan einstimmig beschlossen und genehmigt.

Das teilt Dekan Dr. Gernot Gerlach mit. Sowohl die kommunalen Ausschüsse (HNA berichtete) als auch der Kreisbauausschuss der Kreissynode haben getagt und ihre jeweiligen Empfehlungsbeschlüsse gefasst.

In der Gemeindevertretersitzung Breuna gab es ein eindeutiges Votum zur Sanierung. Die Kosten von 400 000 Euro teilen sich Gemeinde und Kirche.

Bereits in der Haupt- und Finanzausschusssitzung in Breuna hatte die SPD vorgeschlagen, die Kosten von 200 000 Euro zu deckeln. Dem stimmte die CDU dann auch in der Gemeindevertretersitzung am Donnerstagabend zu. Marlies Weymann-Flörke (SPD) fand den Schulterschluss zur Kostendeckelung gut und richtungsweisend. Breunas Bürgermeister Klaus-Dieter Henkelmann hatte in den Ausschüssen ausführlich die Entwicklungen in der Kindertagesstätte erläutert.

Angesichts der jüngst wieder aufgetretenen Probleme haben sowohl der Dekan als auch der Kirchenvorstand mit der grundlegenden Sanierung der Kindertagesstätte das Ziel verfolgt, dass die aufgetretenen Feuchtigkeitsprobleme mit Schimmelbildung grundsätzlich analysiert und behoben werden. Dazu hat er das Fachwissen des beauftragten Architekturbüros Müntinga und Puy (Bad Arolsen) und weiterer Gutachter genutzt.

Mit Beginn der Sanierungsplanung im Oktober 2014 wurden zusätzlich zu den bereits vorliegenden Untersuchungen in den letzten Monaten weitere Überprüfungen durchgeführt und ein Sanierungskonzept entwickelt.

Umsetzung umgehend 

Auf der Grundlage der entsprechenden Beschlüsse der kirchlichen Gremien und der Gemeinde Breuna wird das Sanierungskonzept umgehend umgesetzt. „Über die benötigte Zeit wurden der Elternbeirat und die Elternschaft im Februar informiert. In Abstimmung mit dem Fachbereich Jugend des Landkreises ist vorgesehen, dass die sanierte Kindertagesstätte zum Kindergartenjahr 2016/17 wieder genutzt wird. Der katholischen Kirchengemeinde wird für die Unterstützung bei der Übergangsregelung ebenso gedankt wie für das Verständnis der Eltern,“ sagte Pfarrerin Monika Vöcking.

Parallel zu den wärmedämmenden und klimatechnischen Maßnahmen, die in erster Linie der Sanierung „Schimmelbefall“ dienen, sind allgemeine Renovierungsarbeiten wie das Erneuern des Fußbodenbelags und Verbesserungen in den Bädern geplant. Diese Pläne stellte Architekt Arno Puy bereits in der gemeinsamen Sitzung des Finanzausschusses und des Bauausschusses vor. Für die Sanierungsmaßnahme ist ein Volumen von 400 000 Euro veranschlagt. „Die erheblichen Kosten lohnen sich, um den Kindergarten zielorientiert zu sanieren. Der kirchliche Anteil von 200 000 Euro teilt sich wie folgt auf: Die kirchlichen Mittel in Höhe von 200 000 Euro werden von der Landeskirche (100 000 Euro), dem Kirchenkreis (90 000 Euro) und der Kirchengemeinde (10 000 Euro) aufgebracht.

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