Jubiläumsfest am 14. Juni

Braunsbergschule in Breuna feiert 50-jähriges Bestehen

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Freuen sich auf ihr Schul-Geburtstagsfest: Einige der Grundschüler der Braunsbergschule Breuna, die am 14. Juni das 50-jährige Bestehen feiert.

Vor 50 Jahren wurde die Braunsbergschule Breuna eingeweiht und bekam den Namen Mittelpunktschule Braunsberg. Am 14. Juni lädt Schulleiterin Renate Kloppmann-Böhle alle Ehemaligen zum Jubiläumsfest ein. 

Streng genommen fand die Einweihung der Schule schon im Jahr 1968 statt. Aber das 50-jährige Bestehen sollte erst dann gefeiert werden, wenn die Bühne auf dem Schulhof fertig ist. Jetzt ist die Bühne da, das Fest kann losgehen. Gefeiert wird am 14. Juni. Und Schulleiterin Renate Kloppmann-Böhle hofft, dass alle, die jemals an der Schule waren oder etwas mit ihr zu tun hatten, zum Fest kommen. Eingeladen sind jedenfalls alle zu einem Erinnerungsfest.

Gefeiert wird von 14.30 bis 17 Uhr mit allen Schülern der Klassen eins bis vier mit ihren Familien und Freunden. Spielen, Singen, Kaffee und Kuchen stehen auf dem Programm. Und ab 19 Uhr sind alle Ehemaligen eingeladen, die sich mit ihrer Schule verbunden fühlen. Veranstalter und Schirmherr ist der Förderverein der Braunsbergschule. Die Bewirtung übernehmen die Kirmesburschen. Im September soll noch eine offizielle Zeremonie folgen.

Die HNA berichtete: Die Mittelpunktschule Nord bei der Fertigstellung im Jahr 1966.

Der Neubau wurde 1966/67 bezogen und im Jahr 1968 fand die Einweihung satt. 1,4 Millionen DM hat der Bau ohne Turnhalle gekostet. Gebaut wurde die Schule, die gegenüber der Märchenlandtherme in Breuna liegt, damit „Menschen auf dem Land bessere Bildungsmöglichkeiten haben“. Denn damals sagte Hans-Otto Weber, Abgeordneter des Hessischen Landtags (SPD): „Längst habe sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass auf dem Lande ebenso viele intelligente Kinder leben wie in der Stadt.“ Mit 324 Kindern war die damalige Grund- und Hauptschule eine der kleineren Schulen. Seit 1975 ist sie eine reine Grundschule. Damals unterrichteten elf Lehrer. Heute sind 12 Lehrkräfte für 150 Kinder in acht Klassen da, inklusive zweier Referendare, einer Sozialpädagogin und einer BFZ-Kraft (Beratungs- und Förderzentrum Baunatal).

Abend für Erinnerungen und Gefühle 

Der Leitgedanke der Schule: Wir schätzen Bewährtes und wagen Neues. Wir wissen, Kinder wollen lernen und etwas leisten und Schule muss sich dafür immer weiter entwickeln. Das ist das, was Schulleiterin Renate Kloppmann-Böhle in der Schule in der Gemeinschaft mit den Kollegen, den Schülern und den Eltern lebt. Das Klima jedenfalls ist gut, an der 50 Jahre alten Braunsbergschule. Das ist spürbar.

Und was schenkt man einer Schule zum Geburtstag? „Wir freuen uns auf einen Abend für Erinnerungen und Gefühle“, sagte die Schulleiterin. Dabei träumen sie und auch Konrektorin Verena Gerhardt von einer lauen Sommernacht. Sie lachen beide bei diesem Gedanken, doch ihre Augen verraten, dass sie das wirklich hoffen. Und noch etwas gibt es, auf das sie sich freuen würden: Weitere Unterstützung in ideeller und finanzieller Hinsicht. Auf die tolle Unterstützung von Eltern wollen sie ebenso wenig verzichten wie auf Zuwendungen. Denn viele Dinge konnten nur verwirklicht werden, weil es großzügige Menschen gab. Ganz sicher werden einige Ehemalige sehr staunen, wenn sie ihren Schulhof wiedersehen. Es hat sich viel getan, in ihrer alten Schule. Bewährtes ist geblieben, Neues kam hinzu.

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