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Umbauten, Erneuerungen und Beteiligung an Windenergie steht auf dem Jahresplan

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Von: Monika Wüllner

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Hauptamtsleiter Ralf Hartmann und Bürgermeister Jens Wiegand mit dem Breunaer Haushaltsplan 2022.
Hauptamtsleiter Ralf Hartmann und Bürgermeister Jens Wiegand mit dem Breunaer Haushaltsplan 2022. © Monika Wüllner

In der Gemeinde Breuna wird auf Windenergie gesetzt. Denn wenn das klappt und sich die Gemeinde daran beteiligen kann, werden auch die Gemeindefinanzen gestärkt.

Breuna - So hat es jedenfalls Breunas Bürgermeister Jens Wiegand auf dem Plan. „Dazu werden wir im April oder Mai auch ein Bürgerforum anbieten, wo sich jeder Infomieren kann und bei dem alle drei Vorranggebiete präsentiert werden“, so Wiegand. Aufklärung sei ihm wichtig, nur so könne man die Einwohner mitnehmen. Doch Windenergie ist nicht das einzige Projekt, was in Breuna auf der Agenda steht.

So soll im Mai nun endlich auch die Arolser Straße in Oberlistingen saniert werden. Das Bauvorhaben habe sich wegen Grundstücksangelegenheiten verzögert und nicht zuletzt auch durch die Corona-Pandemie. Dann sei es letztlich zu spät gewesen, die Bauarbeiten zu beginnen beziehungsweise zum Jahresende hin eine Baustelle einzurichten. Jetzt aber stehe die Bauampel auf grün und es könne losgehen. Die Ortsdurchfahrt bleibt während der Bauphase für den Verkehr gesperrt. Der wird über Wettesingen und dann Richtung Bundesstraße 7 umgeleitet.

Saniert werden soll in diesem Jahr auch das Dorfgemeinschaftshaus in Niederlistingen. Die ersten Arbeiten laufen bereits. In zwei bis drei Monaten soll alles fertig sein: neue Fenster, neuer Fußboden, neue Decke. Und dann sollen auch die Gemeindevertretersitzungen wieder in den Ortsteilen stattfinden. Während der Pandemie haben die nämlich immer in Breuna stattgefunden, statt wie davor in den Ortsteilen.

Gebaut werden soll in diesem Jahr ordentlich. Das Geld für die Investitionen ist im Haushalt eingeplant. Der wird derzeit von den beiden Parteien SPD und CDU beraten. Der Anbau der Kindertagesstätte in Breuna soll ebenso realisiert werden wie die Sanierung der Kita in Oberlistingen.

Freuen dürften sich auch Radfahrer über den Lückenschluss des Radweges zwischen Rhöda und Volkmarsen. Abenteuerliche Fahrten die S-Kurven hinunter oder auch rauf dürften damit der Vergangenheit angehören. Wer dann radelt, kommt am Sauerbrunnen raus und kann sich sicher ans Ziel bewegen.

Das Projekt Jung kauft Alt spielt nach wie vor eine Rolle in der Gemeinde. Dabei werden Hauskäufe im Bestand für junge Familien gefördert. „Es gibt immer mal wieder Interessenten, die da mitmachen“, erklärte Hauptamtsleiter Ralf Hartmann. Läuft also auch auf dieser Ebene, um junge Menschen in den Ort zu holen oder aber Immobilienkäufer für ältere Häuser zu begeistern. Die Dorf-App läuft mittlerweile über ein Jahr und erfreut sich großer Beliebtheit. Über 900 registrierte Nutzer sind mittlerweile dabei, haben verschiedene Gruppen gebildet und informieren sich dort tagesaktuell über Neuigkeiten im Ort.

Auf dem Weg sind auch die Quartierskonzepte. Workshops dazu haben bereits stattgefunden. Die Umsetzungsphase soll im Sommer erfolgen. Ziel ist es, kleine Nahwärmenetze zu bilden. Die Förderung dafür läuft über maximal sechs Jahre.

Die Feuerwehren in Breuna stehen ebenfalls in der Planung mit drin. Die Feuerwehr in Wettesingen wird durch einen Umbau erweitert.

In Breuna soll ein neuer Einsatzleitwagen angeschafft werden und in Oberlistingen wird sogar eine neue Feuerwehr inklusive Rettungswache gebaut. Im Sommer soll das alles – zumindest provisorisch – fertig sein und die ersten Einsätze von dort aus gestartet werden.

Von Monika Wüllner

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