Straßen- und Kanalsanierungen

In Breuna fließt in diesem Jahr das meiste Geld in die Erde

Im Sommer soll es losgehen: Wassermeister Thorsten Fischer steht am Filter des Rhödaer Tiefbrunnens, der in diesem Jahr grundlegend saniert wird. Foto: Ulbrich

Breuna. Von den größten Investitionen der Gemeinde Breuna in diesem Jahr werden die meisten Bürger kaum etwas sehen - von ihnen aber sehr wohl langfristig profitieren:

Denn die Schwerpunkte der Kommune bilden laut Bürgermeister Klaus-Dieter Henkelmann die Bereiche Abwasser sowie Straßen- und Kanalsanierungen.

Der größte Posten fürs laufende Jahr entfällt auf die Sanierung der Alten Schulstraße im Ortsteil Wettesingen. Allein 600.000 Euro macht die komplette Erneuerung der Kanäle, Wasserleitungen und der Straße selbst aus. Henkelmann: „Die Straße ist in einem wirklich schlechten Zustand und muss jetzt gemacht werden.“ Wird der Haushalt wie geplant in den nächsten Wochen verabschiedet, folgt die Ausschreibung der Aufträge, Baubeginn könnte im Sommer sein, sagt Hauptamtsleiter Walter Schmand. Ebenfalls viel Geld nimmt die Kommune an der A 44 für die Wasserversorgung in die Hand. Dabei steht besonders der Tiefbrunnen Rhöda 1 im Fokus, er soll grundlegend saniert werden.

Der Brunnen im der Gemarkungt Am Stromberg versorgt neben Breuna noch Oberlistingen und Wettesingen. Für die komplette Modernisierung der Pumpen, Filter und Zaunanlage werden etwa 120.000 Euro zu Buche schlagen.

In diesem Bereich habe man einiges vor, sagt Henkelmann und spielt damit auf die weiteren Investitionen in die Hochbehälter Breuna/Ober- und Niederlistingen an. Dort sind für technische Verbesserungen und ein Gutachten für eine grundlegende Sanierung (Niederlistingen) 16.000 Euro veranschlagt. Zwar habe man in den vergangenen 20 Jahren sehr viel im Bereich Abwasser gemacht und fast alle Kanäle saniert, ein Gutachten zur Ermittlung des Bedarfes für die nächsten Jahre (Kosten 10.000 Euro), sei laut Henkelmann dennoch erforderlich.

Auch am Dorfgemeinschaftshaus Breuna hat der Zahn der Zeit genagt, deshalb werden die Fußböden und die Bühne erneuert, die noch aus den 70er-Jahren stammen, sagt Walter Schmand zur Maßnahme, die mit 50.000 Euro kalkuliert wurde. Ähnlich sieht die Situation in der Alten Schule Wettesingen aus, sowohl außen als auch im Inneren sind Investitionen erforderlich. Für 70.000 Euro will man laut Schmand den Fenstern einen Anstrich gönnen, die Fachwerkfassade und eine der beiden Wohnungen im Obergeschoss sanieren.

Nicht nachvollziehbar ist für Henkelmann die erneute Ablehnung durch Hessen Mobil der Sanierungen der Arolser Landstraße in Oberlistingen als Autobahn- und Flughafenzubringer sowie des Kirchwegs Breuna, der für den Busverkehr genutzt wird.

Von Nicolai Ulbrich

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