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Breunaer Wehr wünscht sich Tor zum Parkplatz Rotes Ufer

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Von: Bea Ricken

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Bauarbeiten am „Roten Ufer“ für Torbau nutzen: Stefan Raabe und Marc Döring von der Breunaer Feuerwehr richten einen Appell an die Autobahn GmbH.
Bauarbeiten am „Roten Ufer“ für Torbau nutzen: Stefan Raabe und Marc Döring von der Breunaer Feuerwehr richten einen Appell an die Autobahn GmbH. © Feuerwehr Breuna

Der Großbrand am vergangenen Dienstag hat nach Ansicht der Breunaer Feuerwehr und des Bürgermeisters ein Problem am neuen Parkplatz „Rotes Ufer“ sichtbar gemacht.

Breuna. Weil dort an der Autobahn 44 gerade die Bauarbeiten laufen, war der den Parkplatz umgebende Zaun abgebaut. Dies habe der Feuerwehr ermöglicht, blitzschnell über den Feldweg den brennenden Parkplatz zu erreichen, erklärt Gemeindebrandinspektor Marc Döring, der den Großeinsatz am Dienstag leitete.

Dabei löschte die Wehr an zwei Standorten rund 300 00 Quadratmeter Fläche und Wald. Über die Autobahn sei ein Zugriff nur mit größter Verspätung möglich gewesen, weil zum einen die Feuerwehr erst zur Auffahrt Warburg hätte fahren müssen und zum zweiten Lkw die Zufahrt zum Parkplatz blockierten.

Zudem gab es im Trubel einen Einsatz der Feuerwehr, bei dem ein Kind in einer Notlage steckte: Dieses saß in einem Pkw im Stau und wurde mit einem Beatmungsgerät versorgt. Durch die lange Wartezeit ging der Akku zur Neige. Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst und hob das Kind über die Mittelleitplanke auf die andere Fahrbahn, von wo es durch einen Rettungswagen abtransportiert werden konnte. Feuerwehr und Bürgermeister Jens Wiegand hoffen nun, dass im Zuge der Arbeiten am „Roten Ufer“ noch kurzfristig umgeplant werden kann. „Sinnvoll wäre der Bau eines Tores, für das die Feuerwehr einen Schlüssel hat“, erklärt Marc Döring. Die Anfrage von Feuerwehr und Gemeinde werde jetzt bei der Autobahn GmbH geprüft, erklärte ein Sprecher. Das Projekt zur Erweiterung der Parkplätze „Rotes Ufer“ und „Am Schoren“ wird von der Straßenplanungsgesellschaft DEGES im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes realisiert. (Bea Ricken)

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