Endlich Kirmes feiern ohne nasse Füße

Festplatz in Oberlistingen wird im Zuge der Dorferneuerung saniert

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Rechtzeitig zur Kirmes in Oberlistingen wird der Festplatz fertig: Darüber freuen sich Peter Nissen, Leiter des Servicezentrums Regionalentwicklung (von links), Breunas Bürgermeister Klaus-Dieter Henkelmann, Oberlistingens Ortsvorsteher Frank Trampedach und Bauamtsleiter Ralf Hartmann.

Oberlistingen. Vorbei die Zeiten, in denen die Füße der Kirmesbesucher bei Regenwetter in Gummistiefeln steckten, weil das Wasser auf dem Festplatz in Oberlistingen knöchelhoch stand.

Seit zweieinhalb Wochen wird auf dem Festplatz gearbeitet. Wo zuvor Wiese war, wurde nun Ökopflaster verlegt.Am Freitag sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Dem Kirmesvergnügen, das eine Woche später vom 26. bis 29. August stattfindet, steht dann nichts mehr im Weg.

Möglich wurden die Umbauten durch die Teilnahme Breunas mit allen Ortsteilen an der Dorfentwicklung. Noch bis zum Jahr 2023 können die Kommune und ihre Bewohner von einer lukrativen Förderung profitieren. Im Vorfeld der Arbeiten hatten sich die Bewohner zusammen mit Architekten, Mitarbeitern der Gemeinde und vom Landkreis Kassel Gedanken gemacht, was in ihrem Ort verschönert werden sollte. Schnell fiel die Wahl auf den Festplatz. Mehr als 83 000 Euro kostet das Projekt – 34 000 Euro steuert die Gemeinde Breuna bei, der Rest wird dem Fördertopf entnommen, der für das Hessische Dorfentwicklungsprogramm reserviert ist.

Letzte Arbeiten: Bauarbeiter Michael Wolff verteilt den Schotter neben dem gepflasterten Gelände. 

„Der Untergrund des Festplatzes wird so befestigt, dass wir auch in verregneten Sommern ein Festzelt aufstellen können und Zufahrt und Parken gefahrlos möglich sind“, sagt Bürgermeister Klaus-Dieter Henkelmann (SPD). Dazu erhalten der Platz ein zusätzliches Pflaster und Zuwege einen verbesserten Unterbau. Rund um den kleinen Sportplatz wird ein zwei Meter hoher Zaun errichtet. Das soll vor allem den Aktiven entgegenkommen, die dort Ballsportarten betreiben. „Mit der witterungsunabhängigeren Festfläche können Vereine und wir den Platz viel besser nutzen“, sagt Henkelmann.

Als nächstem Vorhaben wollen sich die Oberlistinger dem Dorfgemeinschaftshaus widmen, kündigt Ortsvorsteher Frank Trampedach an. Ein Behinderten-WC und ein Aufzug sollen eingebaut werden, der Jugendraum soll ebenfalls ins Gebäude integriert werden. Ferner stünden die Erneuerung der Außentreppe und ein verbessertes Lichtkonzept auf dem Plan. Im Nachbarort Niederlistingen könnte nach Prüfung der Bausubstanz der Umbau der Alten Schule anstehen. Das Gebäude werde von Vereinen genutzt, zudem befinde sich eine Wohnung im Haus, die vermietet sei, sagt Klaus-Dieter Henkelmann.

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